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Bremsprobleme bei fast allen Modellen - Rückruf Ferrari

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 05.08.2022 Marcel Sommer

Ferrari ruft in den USA 23.555 Fahrzeuge zurück. Der Grund: Bremsprobleme bei fast jeder Modellreihe.

© Bernd Conrad

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) und der Automobilhersteller Ferrari haben eine Rückrufaktion gestartet. 23.555 Fahrzeuge sind mit einem Deckel für den Bremsflüssigkeitsbehälter ausgestattet, der möglicherweise nicht richtig entlüftet wird, wodurch ein Vakuum im Bremsflüssigkeitsbehälter entsteht, aus dem möglicherweise Bremsflüssigkeit austritt und zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Bremsfähigkeit führt.

Wenn die Menge der Bremsflüssigkeit im Bremsflüssigkeitsbehälter um ca. 50 % des maximalen Füllstands des Vorratsbehälters abnimmt, wird eine Warnleuchte auf dem Armaturenbrett des Fahrzeugs angezeigt. Bei neueren Modellen erscheint zusätzlich eine Meldung auf dem Armaturenbrett des Fahrzeugs mit folgendem Wortlaut: "Bremsflüssigkeitsstand niedrig, langsam zum Händler fahren". Bei bestimmten Modellen ertönt zusätzlich ein akustischer Summer, sofern vorhanden.

Diese Modelle sind vom Rückruf betroffen:

Die Reparatur besteht aus dem Austausch des Deckels des Bremsflüssigkeitsbehälters und der Aktualisierung der Software in den betroffenen Fahrzeugen. Ferrari benachrichtigt alle betroffenen Fahrzeugbesitzer, um sie vor diesem Problem zu warnen und bitte sie darum, einen autorisierten Ferrari-Händler zu kontaktieren. Sobald die Warnmeldung "Bremsflüssigkeit niedrig" auf dem Display erscheint, soll der Fahrer von der Straße abfahren, um im Anschluss die Ferrari-Pannenhilfe zu kontaktieren und sich zum nächsten Ferrari-Händler abschleppen zu lassen.

Die NHTSA führt den Rückruf unter der Nummer 22V-536. In Deutschland liegt aktuell noch kein Rückruf vor.

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