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Darf man einen Rolls-Royce Phantom tunen?

motor1-Logo motor1 06.12.2019 Roland Hildebrandt

Bereits grundsätzlich wirken die Wörter "Rolls-Royce" und "Tuning" extrem gegensätzlich. Manch britischer Gentleman würde wohl spontan "Shocking!" rufen. Aber der deutsche Veredler Spofec lässt sich davon nicht beirren und setzt dem Ganzen jetzt die Krone auf. Vorhang auf für einen aufgemotzten Phantom!

 "Das Spofec Team besitzt langjährige Erfahrung, ein so exklusives Automobil wie den Rolls-Royce Phantom geschmackvoll zu veredeln", heißt es in der Pressemitteilung. Was hat man also beim Phantom verändert? Alle Designkomponenten werden aus dem Verbundwerkstoff Carbon produziert. Die Spofec-Frontschürze ersetzt den Serienstoßfänger komplett. Ihre ausgefeilte Formgebung mit integriertem Spoiler verleiht dem Phantom nicht nur ein noch markanteres Gesicht, sondern soll bei hohen Geschwindigkeiten auch den Auftrieb an der Vorderachse reduzieren.

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Die neuen Seitenschweller nehmen mit ihren hochgezogenen Flaps hinter den vorderen Radhäusern die Formgebung der Frontschürze auf und lassen den Phantom zusätzlich tiefer und noch gestreckter erscheinen. Kotflügelaufsätze hinter den vorderen Radhäusern setzen die Markenembleme laut Spofec effektvoller in Szene. Die Heckansicht wird mit der ebenfalls als Komplettteil konzipierten Spofec-Heckschürze und mit dem dezenten Spoiler ebenfalls athletischer geprägt. Zusätzlich trägt die Spoilerlippe auf dem Kofferraum zu einer optimalen aerodynamischen Balance bei.

Rolls-Royce Phantom von Spofec © Motor1.com/Hersteller Rolls-Royce Phantom von Spofec

Ein weiteres wichtiges Designelement stellen die für den Phantom maßgeschneiderten Spofec-SP2-Räder dar. Für ihre Konstruktion und Fertigung zeichnet das US-Unternehmen Vossen verantwortlich. Die SP2-Räder weisen neun Doppelspeichenpaare auf, dazu eine großflächige Mittelabdeckung, die die Radschrauben verbirgt. Zudem bieten sie eine enorme Festigkeit und sind damit auch für den Phantom EWB mit längerem Radstand geeignet.

Die Räder werden rundum im Format 10Jx24 mit 295/30 R24-Bereifung gefahren und sind in zahlreichen optischen Variationen erhältlich: Dazu gehören nicht nur 72 verschiedene Farben, sondern auch die Option, die Räder mit gebürsteter oder polierter Oberfläche ordern zu können.

Der Rolls-Royce Phantom besitzt für seinen schon sprichwörtlichen Fahrkomfort eine adaptive Luftfederung. Die Spofec-Fahrwerkstechniker entwickelten dafür ein spezielles Steuermodul, das die Luxuslimousine bis zu einer Geschwindigkeit von 140 km/h gegenüber der Serie um etwa 40 Millimeter absenkt. Bei höherem Tempo hebt sich die Karosserie automatisch wieder auf das Originalniveau an.

Rolls-Royce Phantom von Spofec © Motor1.com Deutschland Rolls-Royce Phantom von Spofec

Ebenfalls im Angebot ist eine Leistungssteigerung für den 6,75-Liter-V12 des Phantom. Dazu wird ein Zusatzsteuergerät im Plug-and-Play-Verfahren in die Motorelektronik integriert. Es besitzt spezielle Kennfelder für Einspritzung und Zündung und erhöht den Ladedruck des Biturbo-Triebwerks.

Aus dieser Maßnahme resultieren 114 PS mehr Spitzenleistung und ein um 110 Newtonmeter erhöhtes maximales Drehmoment. Mit dann 685 PS und 1010 Nm sprintet der von Spofec veredelte Rolls-Royce Phantom in nur 5,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die EWB-Variante mit langem Radstand benötigt nur eine Zehntelsekunde mehr. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt wegen des hohen Fahrzeuggewichts elektronisch auf 250 km/h begrenzt.

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