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Diese Modelle kommen bis 2020 - Mercedes-Neuheiten

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 19.04.2017 Holger Wittich
Mercedes E 220 d 4MATIC All-Terrain: Mercedes E-Klasse All Terrain - Februar 2017: Das Modell setzt auf ein höhergelegtes Fahrwerk, im Falle des T-Modells kommt die Luftfederung zum Einsatz.Der All-Terrain ist zum Marktstart als E 220 d 4Matic mit 194 PS zu haben, später wird noch der E 350 d 4Matic nachgeschoben. Diese Modelle kommen bis 2020 - Mercedes-Neuheiten

Mercedes legt in den nächsten Monaten jede Menge Neuheiten auf Kiel. Hier die wichtigsten neuen Mercedes-Modelle im Überblick: Von der neue Mercedes A-Klasse über den Mercedes GLB bis zur neuen Generation der G-Klasse und der EQ-Submarke.

Alleine bei den Kompaktmodellen brennt Mercedes ab 2019 ein wahres Feuerwerk ab. Alleine 8 Modelle haben die Stuttgarter auf der zweiten Generation des MFA-Baukastens (Modulare Frontantriebsplattform) vorgesehen. Zu den bekannten Derivaten der A-Klasse gesellen sich eine Lang-Version sowie eine Limousine, vermutlich nur für China, und der Mercedes GLB, der die Lücke zwischen GLA und GLC schließen soll.

In unserer Fotoshow zeigen wir neben den neuen Baureihen auch alle kommenden Facelift-Modelle sowie neue Motorisierungen.

Mercedes A-Klasse – 2017

W177 nennt sich intern die neue Generation der A-Klasse. Sie steht auf der bereits erwähnten MFA2-Plattform, die nicht nur die Derivate wie GLA oder CLA trägt, sondern auch der Kooperationspartner Infiniti bei Q30 und QX30 verwendet. Das Fahrzeuggewicht soll im Vergleich zum aktuellen Modell um rund 50 Kilo sinken, der Radstand um zirka zwei Zentimeter wachsen.

Besonderheiten: Die kleineren Motoren kommen wieder von Kooperationspartner Renault. Die Zweiliter-Selbstzünder werden von OM 654-Aggregaten ersetzt, wie sie in der neuen E-Klasse zum Einsatz kommen. Bei den Otto-Motoren sind die 2017 eingeführten M264-Aggregate am Start, die über 2 Liter Hubraum, Direkteinspritzung und Aufladung verfügen. Zwischen dem A250 und der AMG-Version mit über 400 PS schieben die Stuttgarter noch eine weitere Powerversion mit rund 270 PS.

Mercedes B-Klasse – 2018:

Die neue Mercedes B-Klasse basiert als 2. Modell auf der überarbeiteten MFA-Plattform. Technisch bedient sich die B-Klasse bei der A-Klasse, wird jedoch in Sachen Optik seine Biedermann-Attitüde ablegen. Auch beim Infotainment und der Konnektivität rüstet Mercedes die B-Klasse merklich auf. Antriebseitig orientiert sich die B-Klasse bei der A-Klasse.

Mercedes CLA – 2019:

Die zweite Generation des CLA bedient sich ebenfalls bei der A-Klasse und wird auch wieder als Shooting Brake angeboten – sogar nach ersten Plänen in den USA. Mehr Platz wird der CLA II im Kofferraum (430 Liter) und für die hinteren Passagiere bieten, obwohl die Länge deutlich kürzer ausfallen wird. Dazu kommt das viertürige Coupé mit einer veränderten Dachlinie daher. Die A-Klasse sendet die Motoren für den CLA der zweiten Generation.

Mercedes GLB – 2019:

Das neueste Modell auf der MFA2-Plattform wird ein SUV – der soll die Lücke zwischen dem GLA und dem GLC schließen. Mit einer Länge von 4,55 Metern soll der Mercedes GLB nicht nur viel Platz bieten, sondern auch ein Kofferraumvolumen von rund 500 Litern. Sogar eine Version mit drei Sitzreihen und sieben Plätzen soll es geben. Aufgeladenen Vierzylinder-Motoren (Diesel und Benziner) aus der Kooperation mit Renault-Nissan, die über Hubräume von 1,4 bis 1,8 Liter verfügen. Dazu die Zweiliter-Aggregate wie bei der A-Klasse.

Besonderheit: Optisch lehnt sich der GLB an die kantige Optik des G-Modells an. Möglich, dass der Mercedes GLB auch GLA heißen wird und der derzeitige GLA den Zusatz Coupé erhält.

Mercedes GLA – 2019:

Auch hier schiebt Mercedes nach dem Faceliftmodell von 2017 im Jahr 2019 eine neue Generation nach. Dank der MFA2-Plattform fällt der neue GLA II deutlich leichter aus und bedient sich in Sachen Assistenzsystemen und Infotainment bei der A-Klasse. Auch mehr Platz und mehr Übersichtlichkeit soll der GLA bieten. Als weitere MFA2-Modell kommen auch hier die Motoren der A-Klasse zu Einsatz.

Mercedes-AMG Project One – 2017:

Auf der IAA zeigt Mercedes-AMG sein eigenes Geburtstagsgeschenk: Den Supersportler Project One. Vom Hypersportler soll eine Auflage zwischen 200 und 300 Modellen entstehen, wobei schon jetzt ein Großteil der Fahrzeuge verkauft sein soll. Kostenpunkt: ab 2 Millionen Euro.

Besonderheit: Der Antrieb des Mercedes-AMG Project One soll dem der Formel-1-Rennwagen von Mercedes entsprechen, also aus einem aufgeladenen 1,6-Liter-V6-Verbrenner sowie zwei unterschiedlichen Motor-Generator-Einheiten (Hitze und Kinetik, also Rekuperation) bestehen. Die Systemleistung soll mehr als 1.000 PS betragen.

Mercedes X-Klasse – 2017:

Ende 2017 kommt Mercedes mit einem Pickup auf den Markt. Die technische Basis stellt dabei der Nissan Navara. Eine erste Studie gab schon 2016 einen Ausblick auf den Pickup. Im Gegensatz zum Badge-Engineering bei den Pkw-Modellen (Citan und Kangoo) wird die Mercedes X-Klasse eigenständiger mit einem tollen Interieur. Zudem wird das Fahrwerk komplett neu entwickelt und abgestimmt. Nichtsdestotrotz bekommt die X-Klasse in der Basisversion die Vierzylinder von Koop-Partner Nissan.

Besonderheit: Ein V6-Diesel und der permanente Allradantrieb werden in der Top-Version Serie sein. Außerdem ist eine AMG-Style-Version in Planung.

Mercedes G-Klasse & AMG G63 – 2017:

Gleich vorweg: Die G-Klasse wird ihre kantige Optik behalten. Aber: Das Modell wird um satte 10 Zentimeter breiter und verfügt nicht mehr über einen Leiterrahmen. Stattdessen soll es Einzelradaufhängung geben. Damit möchte Mercedes eine deutliche Verbesserung in Sachen Dynamik erreichen, aber auch mehr Bauraum für die elektronischen Helferlein.

Besonderheit: Die AMG-Versionen G63 und G65 werden auch in der neuen Gegenration nicht fehlen. Beim G63 kommt der 4,0-Liter-Biturbo mit rund 600 PS zum Einsatz, der V12 im G65 kommt auf 630 PS.

Mercedes GLE – 2018:

W167 nennt sich die neue Generation des GLE, der nach dem Facelift von 2015 im Jahr 2018 debütieren wird. Der neue Mercedes GLE basiert auf der MRA-Plattform der aktuellen E-Klasse und soll die Zwei-Tonnen-Marke unterschreiten. Im Vergleich mit dem Vorgänger, möchte Mercedes dem neuen GLA mehr Offroad-Eigenschaften verpassen. Dazu gehören neben mehr Bodenfreiheit sowie Unterfahrschutz vorne und hinten auch eine verbesserte Achsverschränkung, Luftfederung, Sperrdifferenziale sowie Getriebe mit Untersetzungsmöglichkeiten. Getriebeseitig ist die Neugangautomatik an Bord.

Besonderheit: Neben dem GLE als AMG 63 und dem GLE AMG 63 S legt Mercedes auch einen GLE 43 mit 401 PS auf. Auch ein Hybrid-Antriebsstrang wird modifiziert Einzug in den neuen Mercedes GLE halten.

Mercedes CLS – 2018

Nein, er wird nicht CLE heißen, auch wenn er auf der aktuellen E-Klasse basiert. Der neue Mercedes CLS wird eleganter, die kräftig ausgestellten Radkästen sind Geschichte, an der Front wird der Panamericana-Grill zu sehen sein und das Heck zieren schmale Leuchten. Klar auch: Die Shooting Brake-Version des Mercedes CLS wird es auch in der neuen Generation nicht mehr geben.

Besonderheiten: V8-Biturbo mit vier Litern Hubraum und über 475 PS Leistung sowie die neuen Reihensechszylinder halten Einzug in den CLS. Auch neu: Das 48V-Teilbordnetz. Neben einer eigenständigen 612 PS Starken AMG-Version, die sich optisch deutlich vom Serien-CLS unterscheiden wird gibt es eine AMG-Sportline-Ausführung und ein Hybrid-Modell.

Mercedes GLS – 2019

Der Top-SUV der Marke baut ab 2019 auf der MRA-Plattform auf und kommt wieder als Siebensitzer auf den Markt. Auch beim riesigen GLS ist Gewichtsoptimierung angesagt, so soll die Sitzanlage leichter ausfallen und die Plattform einige Kilo sparen.

Besonderheit: Eine Luxusausführung als Maybach-Version ist in Planung. In ihr sollen die hinteren Passagiere besonders viel Platz haben – vermutlich entfällt die dritte Sitzreihe.

Mercedes EQ (EVA I – ab 2019; EVA II ab 2020)

Das erste EQ-Modell der Mercedes-Submarke ist ein SUV in der Größe eines GLC. Ersten Gerüchten zufolge soll das Modell Mercedes EQC heißen und auf der Plattform EVA I aufbauen. Bereits 2016 hatte Mercedes eine entsprechende Studie vorgestellt. Hier saugten zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse an einer in den Fahrzeugboden zwischen den Achsen integrierten Batterie. Die Leistung des Antriebs ist skalierbar und steht und fällt mit der Ausbaustufe. Maximal sind bis zu 300 kW und 700 Nm drin, die Reichweite beträgt bis zu 500 km. Die modular aufgebaute Lithium-Ionen-Batterie stammt von der Daimler-Tochter Deutsche Accumotive und verfügt über eine modellspezifische Gesamtkapazität von über 70 kWh – maximal sollen aber bis zu 110 kWh möglich sein.

Als weitere Modelle auf Basis der EVA II-Plattform legt Mercedes ab 2020 einen EQ Limousine von der Größe einer Mercedes C-Klasse auf, es folgen noch eine Limousine und ein SUV in S-Klasse-Format, sowie ein SUV in der Größe des GLE Coupés. Alle haben eines gemeinsam: Sie orientieren sich am Look des Forschungsautos F 015 und verfügen über ein scheinbar schwebendes Cockpit mit 24 Zoll großem TFT-Display. Im Lenkrad befinden sich ein weiterer Bildschirm, der den konventionellen Dreh-Drück-Steller ersetzt.

Mercedes SL – 2019

Der Mercedes SL wird das erste Modell sein, das auf der neuen MSA-Plattform basiert. Diese Basis ist in Länge, Breite und Höhe, sowie dem Radstand skalierbar und senkt das Fahrzeuggewicht. Der neue SL soll unter 1.700 Kilo wiegen. Auch erlaubt die Plattform verschiedene Dachformen, aller Voraussicht nach kommt der neue Mercedes SL nicht mehr mit einem schweren faltbaren Hardtop sondern, wie schon das S-Klasse-Cabrio oder das Mercedes E-Klasse Cabrio mit einem leichten Stofffaltdach. Für die Motorisierung bietet die MSA-Basis neben Benzinern- und Diesel-Motoren auch Hybrid-Antriebe. Diesel-Aggregate im SL können ausgeschlossen werden, ein Hybrid-Antrieb dürfte indes gesetzt sein.

Besonderheiten: In der „Basis“-Ausführung wird es den Mercedes als SL 400 mit dem neuen Dreiliter-Biturbo-Reihensechszylinder und gut 435 PS geben. Der SL 500 geht mit dem 4,7-Liter-Biturbo-V8 an den Start. Zwei AMG-Versionen markieren das obere Ende der SL-Baureihe.

Mercedes SLC/SLA – 2020:

Die Generation vier kommt auf dem neuen MSA-Baukasten, die auch schon den SL trägt. Wie bei SL könnte der SLK nicht mehr mit einen Klappdach auf den Markt kommen, sondern mit einem leichteren Stofffaltdach. Akllerdings mehren sich die Gerüchte, dass der SLC in der neuen Generation nicht mehr gebaut werden könnte. Stattdessen könnte ein SLA auf Basis defr A-Klasse-Plattform als achtes Kompaktmodell an den Start gehen. Dieses Modell wäre dann auch kein Roadster mehr, sondern ein sportliches Coupé, das sich an den Audi TT anlehnt.

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