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Ein SUV-Van auch für Europa?

AutoNEWS-Logo AutoNEWS 10.08.2017
Auf der Gaikindo Indonesia International Auto Show in der Nähe von Jakarta zeigt Mitsubishi den neuen Xpander Ein SUV-Van auch für Europa?

Jakarta (Indonesien), 10. August 2017 - Waren Sie schon einmal in Bumi Serpong Damai in der Nähe der indonesischen Hauptstadt Jakarta? Nein? Aktuell würde sich eine Reise vielleicht lohnen, denn dort findet vom 10. bis zum 20. August 2017 die Gaikindo Indonesia International Auto Show statt. Mitsubishi zeigt dort den neuen Xpander, der Elemente eines Vans mit denen eines SUVs mischt. Ob das Fahrzeug auch für den europäischen Markt von Bedeutung wird?

Die SUV-Optik ...
Wieso Van und SUV? Laut Hersteller soll der Wagen für all die Menschen sein, die sich ein Fahrzeug mit dem nach Abenteuer schreienden Erscheinungsbild eines SUVs wünschen und gleichzeitig das Raumangebot eines Vans schätzen. Die Front erinnert deshalb nicht ohne Grund an andere Mitsubishi-SUV-Modelle wie den Outlander, den Pajero oder den neue Eclipse Cross. Dazu gesellt sich eine dreiteilige Beleuchtung mit einzelnen Einheiten für das LED-Tagfahrlicht, die Scheinwerfer und die Nebellampen. Am Heck fallen die durchbrochene C-Säule und die winkelförmigen LED-Rückleuchten auf. Dazu drehen sich noch 16-Zöller in den Radkästen, die Bodenfreiheit beträgt knapp 21 Zentimeter und fertig ist der angedeutete SUV-Look.

Die Van-Raumausnutzung ...
Kommen wir zu den Abmessungen: Der Xpander ist 4,48 Meter lang, 1,75 Meter breit und 1,70 Meter hoch. Zum Vergleich: Ein VW Tiguan ist mit 4,49 Meter Länge und 1,84 Meter Breite etwas größer. Nur die Höhe von 1,64 Meter macht den Wolfsburger flacher. Trotzdem kann der VW nur mit fünf Sitzplätzen aufwarten, wohingegen der Xpander bis zu sieben Personen Platz bietet. Die dritte Reihe lässt sich im Verhältnis 50:50 im Kofferraumboden versenken, die zweite Reihe kann im Verhältnis 60:40 umgelegt werden, sodass ein ebener Laderaum entsteht. Die Größe des Cargo-Abteils beziffert der Hersteller allerdings nicht.

Darf es ein bisschen Komfort sein?
Die rudimentäre Komfortausstattung umfasst insgesamt 16 Flaschenhalter ein laut Mitsubishi "niedriges Geräuschlevel im Innenraum" eine Panorama-Windschutzscheibe, Keyless-Go und eine "leise, aber kraftvolle Klimaanlage". In Sachen Infotainment wird dem Xpander ein Display zwischen den klassischen Rundinstrumenten und ein LED-Bildschirm in der Mittelkonsole spendiert. Die Entertainment-Einheit kann via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt werden. Außerdem hat jeder Sitzplatz eine Smartphone-Ablage, jede Sitzreihe einen 12-Volt-Anschluss und eine USB-Ladebuchse im gesamten Auto gibt es ebenfalls.

Einfacher Antriebsstang
Angetrieben wird der Xpander von einem 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 16 Ventilen und 105 PS. Gekoppelt wird der Motor mit einer Fünfgang-Schaltung oder einer Viergang-Automatik. Die Kraft des Frontmotors wird dabei ausschließlich an die Vorderräder geliefert. Weitere Daten liefert der Hersteller nicht. Er spricht lediglich von einer "guten Performance, niedrigen Verbräuchen und wenig Emissionen".

Premiere, Markteinführung, Preis, EU-Chancen
Auf den Markt kommt der Mitsubishi Xpander kurz nach der Premiere zuerst in Indonesien, wo er auch gebaut wird. 80.000 Exemplare sollen jährlich die Fertigung verlassen. Der Einstiegspreis liegt bei rund 189 Millionen Rupien (umgerechnet etwa 12.000 Euro). Das Topmodell schlägt mit gut 245 Millionen Rupien (15.500 Euro) zu Buche. Nach Indonesien soll der Wagen sukzessive weiter Märkte in Asien erobern. Und Europa? Hier könnte der Xpander vor allem im Osten interessant werden. In Mittel- und Westeuropa rechnen wir aber vorerst nicht mit einer Etablierung des SUV-Vans.

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