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Erster Porsche wird versteigert - Porsche Typ 64 Berlin-Rom-Wagen

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 20.05.2019 Andreas Of
© RM Sotheby's

Während der Monterey Car Week in Kalifornien wird Mitte August einer der ersten Porsche versteigert. Der Typ 64 auf Käfer-Basis ist auch als Berlin-Rom-Wagen bekannt: Er war für das 1.500 Kilometer lange Rennen von Berlin nach Rom gedacht. Das Rennen fand nie statt, weil Wochen vor dem geplanten Start der Zweite Weltkrieg anfing.

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Porsches erster Sportwagen

Mit dem Typ 64 wollte Professor Ferdinand Porsche zeigen, was in der Käfer-Basis steckte – und ganz nebenbei seinen Traum vom Sportwagen realisieren. Also tunte er den Viertakt-Boxermotor auf 32 PS und ließ bei Reutter drei windschlüpfrige Aluminium-Karosserien dengeln. Die Räder waren voll verkleidet. Viel Platz war in der schmalen Kanzel nicht, dafür soll die Höchstgeschwindigkeit bei 160 km/h gelegen haben. Kaum war das erste Auto fertig, marschierte Deutschland in Polen ein, der Krieg begann und aus dem Berlin-Rom-Rennen wurde nichts.

Der dritte Typ 64 war lange in zweiter Hand

Ein zweiter Berlin-Rom-Wagen wurde im Dezember 1939 gebaut, im Juni 1940 entstand ein dritter – aus dem Chassis des mittlerweile verunfallten ersten Typ 64. Dieses Auto nutzten Ferry und Ferdinand Porsche als Familien- und Versuchswagen. Es kam auch mit nach Gmünd, wo es 1946 die Porsche-Schriftzüge erhielt. Ein Jahr später wurde der Typ 64 restauriert und 1948 zusammen mit dem 356 Roadster No. 1 präsentiert. Während dieser Präsentation in Innsbruck fuhr der Rennfahrer und Unternehmer Otto Mathé den Wagen. Der gefiel ihm so gut, dass er ihn ein Jahr später kaufte, bei einigen Rennen einsetzte und bis zu seinem Tod 1995 behielt.

Auktion Mitte August

Zwei Jahre später übernahm Porsche-Spezialist Thomas Gruber das Auto. Nun ist es zu versteigern: RM Sotheby’s bietet den dritten Typ 64 Mitte August während der Auktion im kalifornischen Monterey an.

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