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Fußgänger schikanieren selbstfahrende Uber-Autos — das führt zu gravierenden Problemen

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 15.06.2019 Isobel Asher Hamilton
© Bereitgestellt von Business Insider Inc


Stellt euch vor, wie die autonomen Autos von Uber in den USA scheinbar gnadenlos von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern auf der Straße schikaniert werden. So hat es Eric Meyhofer, Leiter von Ubers Einheit für autonome Fahrzeuge, die Advanced Technologies Group, berichtet. Auf der Elevate Konferenz in Washington DC hat er erklärt, dass Kameras, die an den Fahrzeugen montiert sind, die Feindseligkeiten aufzeichnen.

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Bösartiges Verhalten gegenüber Ubers autonomen Fahrzeugen

„Wir haben Leute gesehen, die diese Autos regelrecht schikanieren. Sie haben das Gefühl, dass sie aggressiver sein können, weil wir dazu keine Stellung beziehen werden und es zulassen“, sagt Meyhofer laut der Tageszeitung „The Daily Telegraph“.  „Man filmt zwar, aber die Leute schikanieren die Fahrzeuge immer noch. Es ist eine faszinierende Sache zu sehen, wie die Menschen die Grenzen dessen austesten, was sie mit dem selbstfahrenden Autos machen können.“ 

Laut Meyhofer kommt das Mobbing sowohl von Passanten als auch von anderen Verkehrsteilnehmern. Es handelt sich um unhöfliche Gesten und Äußerungen, die die Fahrzeuge zum Bremsen herausfordern, sie fahren dicht hinter ihnen her und geben den Autos an Kreuzungen keine Vorfahrt. Meyhofer nannte das Verhalten „bösartig“.

Ein Waymo Car. © Getty Ein Waymo Car.

Dies ist nicht das erste Mal, dass die menschliche Feindseligkeit gegenüber autonomen Fahrzeugen beobachtet wird. Die Tageszeitung „Arizona Republik“ hat letztes Jahr berichtet, dass Leute die Reifen von Waymo, Googles selbstfahrendem Auto, aufschlitzen. Außerdem wurden berichtet, dass Waffen auch auf die Fahrzeuge gerichtet wurden.

Ubers Programm mit selbstfahrenden Autos wurde im Dezember wieder aufgenommen, nachdem es nach einem tödlichen Unfall, bei dem ein Fußgänger ums Leben kam, für neun Monate ausgesetzt wurde.

Dieser Text wurde von Franziska Heck aus dem Englischen übersetzt

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