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Geblieben ist fast nur der Name - Bentley Flying Spur (2019)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 11.06.2019 Uli Baumann
© Bentley

Bentley hatte bereits einen Großteil der Continental-Baureihe überarbeitet. Nach dem Coupé GT und dem Cabrio GTC war als naher Verwandter natürlich auch die Limousine Flying Spur in der Mache. Jetzt haben die Briten den neuen Luxusliner vorgestellt.

Neue Plattform für den Flying Spur

Der neue Bentley Flying Spur ist ein Plattformbruder von Porsche Panamera und Audi A8. Das Chassis setzt auf Aluminium, Verbundwerkstoffe, elektronisch geregelten Allradantrieb und Allradlenkung sowie ein 48-Volt-Teilbordnetz und eine aktive Luftfederung mit Drei-Kammer-Systemen und Wankstabilisierung.

Übernommen wurde das W12-Zylinderherz des Vorgängers. Im neuen Flying Spur leistet der Sechsliter-Biturbo 635 PS und stellt maximal 900 Nm Drehmoment bereit, das über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (die Gänge sieben und acht sind als Overdrive ausgelegt) an alle vier Räder verteilt wird. Allerdings agiert der Allradantrieb im Normalfall als Hinterradantrieb, nur bei Schlupf werden auch die Vorderräder eingespannt. Zusammen mit der neuen Allradlenkung soll der Flying Spur so viel leichtfüßiger geworden sein. Leistung hat der Bentley genug, auch für satte Fahrleistungen. In nur 3,8 Sekunden soll der 2,4 Tonnen schwere Viertürer aus dem Stand auf Tempo 100 schweben. Hat es seine Lordschaft eilig, so lässt sich der Flying mit bis zu 333 km/h über seine Spur lenken.

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Wird nach derartiger Zügellosigkeit Mäßigung verlangt, so verzögern vorne 420er Stahlscheiben – die größten ihrer Art weltweit. Und selbst Bentley kann nicht von einer Klappensteuerung für den Auspuff lassen.

Mehr Radstand und mehr Digitales

Für ein luxuriöses Platzangebot im Fond sorgt der um 130 Millimeter gegenüber dem Vorgänger gewachsene Radstand. Das Ambiente ist wie üblich mit edelsten Hölzern und Tierhäute auslegbar. Darin ist der Neue ganz der Alte.

Neumodisch wird es im Cockpit. Hier blickt der Fahrer auf ein komplett digitales Kombiinstrument. Dazu gesellen sich aber auch analoge Anzeigen, ein drehbarer 12,3-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole sowie ein zweiter Touchscreen für die Fondpassagiere. Aber auch banale Dinge wie Staufächer und USB-Anschlüsse lassen sich finden. Über alle Passagieren erstreckt sich ein gläsernes Panoramadach. Dessen vorderer Teil lässt sich öffnen, der hintere verdunkeln. Für noch mehr Privatsphäre stehen elektrisch betätige Vorhänge bereit.

Bei den Assistenzsystemen bietet der Flying Spur natürlich alles, was der VW-Konzernbaukasten zu bieten hat. Bei den Soundsystemen setzt Bentley auf Bang&Olufsen und Naim sowie 650 bis 2.200 Watt.

Versenkbares Bentley-B

Der gestreckte Radstand sorgt am neuen Flying Spur aber auch für veränderte Proportionen. Der 5,31 Meter lange, 1,98 Meter breite und 1,48 Meter hohe Spur wird dynamischer, sportlicher gestreckter. LED-Scheinwerfer gehören zur Serienausstattung. Bei den Rädern stehen Felgen in 21 oder 22 Zoll Durchmesser zur Wahl. Erstmals voll versenkbar ist das neu gezeichnete Bentley-B auf der Front, das zudem ein beleuchtetes Element erhält.

Bestellbar ist der neue Flying Spur ab dem Frühjahr, ausgeliefert werden die ersten Modelle dann Anfang 2020. Preise wurden nicht genannt. Seine Publikumspremiere dürfte der neue Bentley Flying Spur auf der IAA 2019 im Herbst feiern.

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