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Hier testet BMW den vollelektrischen SUV - BMW iX3 (2020)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 23.03.2019 Holger Wittich
© Stefan Baldauf

Bereits seit Monaten testet BMW den iX3 und unser Erlkönig-Fotograf hat das Serien-Modell mehrfach abgeschossen. Optisch unterscheidet sich der iX3 vom X3 durch eine Tankklappe am linken vorderen Kotflügel. Dahinter ist die Ladesteckdose verborgen. Auch kommt der Elektro-X3 ohne Auspuffendrohre am Heck aus. Zudem lässt sich auf den Fotos unter dem Fahrzeugboden das Batteriestack gut erkennen, hier dürfte es in der Serien-Version wohl eine integrierte Verkleidung geben.

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Zum Serien-Antrieb des BMW iX3 gibt es derzeit nur wenige Infos: Auf jede Achse wirkt ein einzelner Elektromotor, die Größe der Lithium-Ionen-Batterie dürfte wie bei der Studie bei 70 kWh liegen und für eine Reichweite von rund 400 Kilometer gut sein. Der neue BMW iX3 wird in direkter Konkurrenz zum EQC von Mercedes stehen. Neben dem reinen Elektro-X3 wird BMW auch auch noch eine Plug-in-Version des SUV anbieten.

So lassen sich entsprechend reine Verbrennermotoren, ein Plugin-Hybrid-Antriebsstrang oder ein rein batterieelektrischer Antrieb in das entsprechende Modell integrieren. Der Elektroantrieb wurde von BMW nochmals im Hinblick auf Gewicht, Skalierbarkeit und kompakte Bauweise optimiert.

Offene Niere

Bei letzterem sind E-Motor, Getriebe und die Leistungselektronik in einer Komponente untergebracht. Als Besonderheit weist BMW zudem darauf hin, dass der Elektromotor keine seltenen Erden mehr benötigt.

Der BMW iX3 zeigt sich mit einer neuen, nach innen offenen Niere, deren innere Fläche geschlossen ist. Das kommt der Aerodynamik zu Gute und dürfte in diesem Style auch in die Serie übernommen werden. Fraglich ist noch, ob die stilbildende Niere auch im Serien-E-X3 blau illuminiert sein wird. Die blaue Farbe zieht sich bei der Studie entlang des Seitenschwellers bis hin zur Heckschürze mit einem integrierten Diffusorelement. Neue aerodynamisch optimierte Leichtmetallfelgen füllen die Radhäuser.

BMW iX3 aus China

Warum eigentlich iX3? BMW verpasst allen Elektro-Autos den Zusatz „i“ und hat sich entsprechend die Rechte an den Modelle „i1“ bis „i9“ und für die SUV/Crossover „iX1“ bis „iX9“ gesichert. Sie sind künftig an einem eigenen „i“-Logo am Kotflügel und am Heck erkennbar und bauen auf einer flexiblen und weiterentwickelten Architektur auf, die für Front-, Hinterrad- und Allrad-Antriebe geeignet sind.

Im Juli 2018 wurde zwischen BMW und dem Joint Venture Partner Brilliance Automotive (BBA) ein neuer langfristiger Rahmenvertrag unterzeichnet. So erhöht BBA die Kapazität seiner beiden Produktionsstätten in Shenyang (Provinz Liaoning) auf insgesamt 520.000 BMW-Fahrzeuge. Dazu zählt auch ab 2020 der BMW iX3, der in Märkte außerhalb Chinas exportiert wird. Zusätzlich zu den beiden Automobilproduktionsstandorten betreibt BBA ein Motorenwerk, einschließlich einer Batteriefabrik für elektrifizierte BMW Fahrzeuge, die lokal in Shenyang produziert werden. Es ist die erste von einem Premium-Automobilhersteller betriebene Batteriefabrik in China.

iX3 Concept mit 400 Kilometer Reichweite

In der Studie, die auf der Auto China Premiere feiert, verbaut BMW eben diesen E-Motor der 5. Generation. Er soll auf eine Leistung von 270 PS (200 kW) kommen und von einer Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 70 kWh gespeist werden. Die Reichweite laut WLTP soll nach Angaben von BMW bei über 400 Kilometern liegen. Für die Ladung an Schnellladestationen mit bis zu 150 kW Ladeleistung ist eine neue Charging Control Unit im BMW iX3 untergebracht. Per Schnellladung soll die Batterie binnen 30 Minuten gefüllt sein.

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