Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Honda ruft reparierte Autos erneut zurück - Fehlerhafte Takata-Airbags

auto motor und sport-Logo auto motor und sport vor 6 Tagen Thomas Harloff

Das Rückruf-Desaster rund um Takata-Airbags nimmt kein Ende. Nun ruft Honda zusammen mit seiner Luxusmarke Acura in den USA erneut etwa 1,1 Millionen Autos zurück. Dabei handelt es sich um im Zuge der Rückrufwelle bereits reparierte Autos, bei denen erneut der Gasgenerator des Fahrer-Frontairbags getauscht werden muss. Dieser kann auch in der Spezifikation des Austauschteils (Teile-Code PSDI-5D) reißen und scharfe Metallteile durch den Innenraum schleudern, sollte der Airbag bei einem Umfall ausgelöst werden.

Feuchtigkeit im eigentlich trockenen Generator

Grund ist ein Produktionsfehler in einem mexikanischen Takata-Werk, bei dem Feuchtigkeit in den ansonsten trockenen und versiegelten Gasgenerator gelangt ist. Dadurch wird die Zersetzung des Treibmittels beschleunigt, was den Druck im Gasgenerator erhöht. Bei dem Rückruf wird der Gasgenerator durch Teile von anderen Zulieferern ersetzt.

Die Top-Themen der MSN-Leser

Kriminalität: Das sind die gefährlichsten Städte der Welt

Promis: Stars auf dem Campingplatz

Panorama: Mann gab sich als Anschlagsopfer vom Bataclan aus

Honda wurde nach einem Unfall eines 2004er Odyssey auf das Problem aufmerksam. Als der Luftsack auslöste, riss der Gasgenerator und verletzte den Fahrer am Arm. Honda und Acura rufen aber vorsorglich deutlich mehr Modelle zurück:

Da es sich in allen Fällen um schon einmal zurückgerufene Autos handelt, bleibt die Anzahl von 12,9 Millionen Honda- und Acura-Fahrzeugen, die von den Takata-Schwierigkeiten betroffen sind oder waren, gleich. Die Anzahl an getauschten Gasgeneratoren steigt allerdings auf 21 Millionen. Insgesamt sind im Zuge aller Takata-Rückrufaktionen bislang 46 Millionen Airbags in 29 Millionen Autos getauscht worden. Der Airbag-Spezialist, der nach dem Rückruf-Desaster Insolvenz anmelden musste, gehört inzwischen zum chinesisch-amerikanischen Autozulieferer KSS.

Mehr auf MSN

Video wiedergeben
| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Auto Motor und Sport

auto motor und sport
auto motor und sport
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon