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Kompakt-Limousine für Indien - Erlkönig Skoda Slavia (2022)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 14.09.2021 Holger Wittich

Skoda bringt nach dem SUV Kushaq ein weiteres Modell für den indischen Markt an den Start. Nun wurde die kleine Limousine, die vermutlich Slavia heißen wird, bei Bremsentests in Europa erwischt.

© Stefan Baldauf

Slavia? Da war doch was? Ja, das Azubi-Conceptcar 2020, ein Scala-Roadster, trug ebenfalls diesen Namen. Diese referenzierte auf den Fahrrad-Vertrieb der Tschechen unter dem gleichen Namen vor 125 Jahren.

MQB für Indien modifiziert

Der indische Skoda Slavia basiert auf dem modularen Querbaukasten (MQB), genauer auf MQB A0 IN. Diese Plattform trägt auch schon den Kushaq und soll die kommenden strengen Sicherheits- und Emissionsvorgaben auf dem Subkontinent erfüllen. Alle künftigen Modelle von Skoda und VW stehen auf dieser modifizierten Technik-Basis.

Der Prototyp zeigt sich trotz der Tarnung mit schmalen LED-Scheinwerfern, einem schwarzen Grill und einer sich sanft gen Heck neigenden Dachlinie. Die kurze und gewölbte Motorhaube, ein kompakt bauender hinterer Abschluss und die nach hinten leicht ansteigende Fensterlinie zeichnen den Slavia aus. Die Heckleuchten ragen weit in den Kofferraumdeckel.

Das Modell misst 4.480 Millimeter in der Länge und kommt auf einen in seiner Klasse großen Radstand von 2.651 Millimeter. Zum Vergleich, der Skoda Rapid auf dem indischen Markt misst 4.413 Millimeter – der Slavia ersetzt das Modell jedoch nicht.

Virtuelles Cockpit für den Slavia

Skoda bietet die kleine Limousine in Indien mit zwei Benzin-Motoren an. Als Einstieg ist eine 115 PS starker Dreizylinder (175 Nm Drehmoment) mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe verbandelt. Wahlweise können die Kunden oder Kundinnen eine Sechsgang-Wandlerautomatik ordern. Das zweite Aggregat ist ein 1,5-Liter mit 150 PS und 250 Nm. Hier gibt es die Auswahl zwischen dem manuellen Sechsgang-Getriebe oder dem Siebengang-DSG.

Für den Innenraum bietet Skoda ein virtuelles Cockpit, Klimaautomatik, Integration von Apple Carplay und Android Auto. Sechs Airbags sorgen für Sicherheit. Auch dem indischen Markt ist der Skoda gegen den VW Virtus (Polo Limousine) oder den Hyundai Verna positioniert. Der Preis wird sich am Skoda Rapid orientieren, der umgerechnet rund 9.000 Euro kostet.

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