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Kritik am zu schwachen Gurt - Tesla Model S im Crashtest

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 11.07.2017 Andreas Of
Tesla Model S Small Overlap Crashtest IIHS 2017: Das US-Institut IIHS hat das Tesla Model S mit geringer Überdeckung gegen eine Wand gefahren. Das Insurance Institute for Highway Safety hat den Test wiederholt, nachdem im ersten Versuch der Gurt zu schwach war und Tesla nachgebessert hat. Kritik am zu schwachen Gurt - Tesla Model S im Crashtest

Das US-Institut IIHS hat das Tesla Model S nach einem Crashtest für seinen schwachen Gurt kritisiert. Dabei hatte Tesla den Gurt vorher nachgebessert. Die Tesla-Aktie fiel daraufhin um einige Prozent. Die schlechte Nachricht kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Heute früh hat Tesla-Boss Elon Musk die ersten Bilder von der Serienproduktion des Model 3 getwittert. Mit dem Elektroauto, das etwa 35.000 Euro kosten soll, will die Elektroauto-Marke stark wachsen.

IIHS testet Tesla Model S erneut

Doch vergangene Woche gab es zunächst schlechte Nachrichten: Nachdem das Insurance Institute for Highway Safety die Ergebnisse seines Crashtests mit einem Model S veröffentlich hatte, war der Aktienkurs von Tesla um zehn Dollar auf etwa 320 Dollar gefallen. Das IIHS hatte die elektrisch angetriebene Limousine einem Nachtest unterzogen, nachdem bei einem früheren Test der Fahrergurt mit einer schwachen Rückhaltewirkung aufgefallen war. Tesla hatte nachgebessert, das IIHS erneut getestet. Doch der Gurt war auch beim zweiten Test zu schwach und ließ eine zu große Vorwärtsbewegung zu: Der Dummy schlug mit dem Kopf durch den Airbag auf das Lenkrad.

Schwacher Gurt im Small Overlap Crashtest

Damit erhielt das Model S im Small Overlap Crashtest, der mit sehr geringer Überdeckung gefahren wird, die Bewertung „akzeptabel“. Der Überlebensraum blieb erhalten, auch die Position des Dummys ist in Ordnung. Die große Belastung der Karosserie wird durch die aufgerissene A-Säule sichtbar, hinter deren Verkleidungen die komplette Bremse des linken Vorderrades zu sehen ist.

Beschädigt wurde auch ein Teil der Karosserie, in dem bei stärkeren Modellen ein Teil der Batterie untergebracht ist. Doch diese Modelle verfügten laut Tesla über weitere Verstärkungen, berichtet das IIHS. Getestet wurde das Tesla Model S 60 mit 60-kWh-Akku. Die Sicherheit bei einem Aufprall mit größerer Überdeckung und beim Seitenaufprall bewerten die Tester mit der Höchstnote „gut“. Kritik übten die Tester auch am Abblendlicht, es bekam die Note „poor“. Lincoln Continental, Toyota Avalon und Mercedes E-Klasse erhielten im selben Test ein „gutes“ Rating. Chevrolet Impala und Ford Taurus bekamen im Small Overlap Crashtest das Rating „akzeptabel“.

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