Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Lucid Motors: Saudischer Staatsfonds schließt Milliardendeal mit Tesla-Konkurrenten

Handelsblatt-Logo Handelsblatt 18.09.2018 Rotenberger, Julia
Der E-Luxuswagen sollte bereits 2018 in Produktion gehen. Nun soll er 2020 auf den Markt kommen. Bildquelle: Lucid Motors © Reuters Der E-Luxuswagen sollte bereits 2018 in Produktion gehen. Nun soll er 2020 auf den Markt kommen. Bildquelle: Lucid Motors

Noch vor wenigen Wochen hoffte Tesla auf eine Finanzierung des Börsenrückzugs durch den Saudischen Staatsfonds. Nun investiert dieser in die Konkurrenz.

Als Elon Musk Anfang August seine Pläne öffentlich machte, Tesla von der Börse zu nehmen, war er der Geldgeber, der die Finanzierung sicherstellen sollte: der Staatsfonds Saudi-Arabiens. Doch nun investiert der milliardenschwere Fonds in einen Konkurrenten des E-Autobauers.

So gab der im kalifornischen Newark ansässige Hersteller von Elektroautos, Lucid Motors, am Montag bekannt, dass der Staatsfonds sich mit über einer Milliarde US-Dollar an dem Unternehmen beteiligen wolle. Bereits Ende August gaben Insider Pläne über einen möglichen Einstieg bekannt.

Das Investment soll die Produktion des E-Wagens Lucid Air vorantreiben und die Serienproduktion des Luxus-Wagens ermöglichen. Der Wagen, dessen Prototyp das Unternehmen bereits 2016 präsentierte, soll 2020 in Produktion gehen.

Dabei wurde der Zeitpunkt der Herstellung nach hinten verschoben – ursprünglich sollte die Limousine bereits in diesem Jahr gebaut werden.

Mit dem Konkurrenten Tesla steht Lucid Motors in einer besonderen Beziehung: Das Unternehmen wurde von dem früheren Tesla-Manager Peter Rawlinson gegründet. Rawlinson, der Tesla 2012 verließ, verantwortete den Bau des Tesla Model S.

Das könnte Sie auch interessieren: Tage des Donners am dänischen Strand

Sein Rückzug aus dem Unternehmen kurz vor der Markteinführung des Luxuswagens bescherte Tesla einen Kursrutsch von gut 20 Prozent.

Die Tesla-Aktie verlor zur Eröffnung am Montag gut 1,2 Prozent – allerdings dürfte das zu einem großen Teil nicht auf das Investment des Saudischen Staatsfonds, sondern eher auf die Äußerungen von Chef Elon Musk zurückzuführen sein. Dieser twitterte am Montag, dass der E-Autobauer Probleme mit der Logistik hätte, was die Auslieferung des Tesla Model 3 verzögere.

Mehr auf MSN

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Handelsblatt

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon