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Nächstes Supercar im Retro-Look - McLaren Elva M6A von MSO

auto motor und sport-Logo auto motor und sport vor 3 Tagen Patrick Lang, Thomas Harloff

McLaren feiert mit dem Elva weiterhin die Rennsport-Erfolge der 60er. Damals hatten die Boliden M1A und M6A in der CanAm-Serie mächtig für Furore gesorgt.

© McLaren

Ob Mode oder Musik: Was früher mal angesagt war, kommt meistens wieder. Bei einem Sportwagen-Hersteller wie McLaren war der Rennsport seit jeher absolut angesagt. Was wiederkommt, ist die Erinnerung an die Erfolge. In den 1960er-Jahren mischte Bruce McLaren die CanAm-Serie amtlich auf. Seine jeweils mit der Nummer 4 startenden Arbeitsgeräte: Der M1A, mit dem er unter anderem beim Canadian Sports Car Grand Prix von 1964 im Mosport Park sieben Mal den Rundenrekord gebrochen hat. Und der M6A, mit dem er 1967 in die 1967er CanAm-Saison startete.

Im Original nur 551 Kilo

Nun kehren die Farben von einst zurück – und zwar beim neuen Hardcore-Roadster Elva. Ein von der hauseigenen Individualisierungs-Abteilung MSO entworfenes Exemplar erinnert an den McLaren M1A und präsentiert seine weitgehend unbehandelte Karbon-Karosserie mit längs verlaufenden Rennstreifen in Magnesium-Silber. Rote Akzentstreifen setzen das Dekor von der restlichen Farbgebung des McLaren Elva ab.

Das Retro-Design ist sicher die auffälligste Gemeinsamkeit zwischen den beiden, doch sie eint noch mehr. Beide Renner befeuert ein V8, allerdings nicht mit dem gleichen Output, versteht sich. Der 4,5-Liter-Achtzylinder von Chevrolet im 60er-Jahre-M1A leistete rund 310 PS, musste allerdings auch nur 551 Kilo Fahrzeuggewicht anschieben. Mit diesen Werten lag das Leistungsgewicht bei 1,78 Kilo pro PS. Nur 27 Exemplare wurden angefertigt.

M6A: der erste McLaren in Orange

Ein zweiter Elva erinnert an den McLaren M6A. Mit diesem Auto – dem allerersten McLaren mit der ikonischen Orange-Lackierung – starteten der Firmengründer sowie die Werksfahrer Denny Hulme und Mark Donohue in die CanAm-Saison 1967. Der taubengraue Längsstreifen oberhalb des Schwellers greift die Farbe des damaligen Überrollbügels auf. Andere Details wie die hellen Sitze (jene des Rennwagens waren schwarz) oder die blaue Unterschrift an der Flanke sind dagegen eher freie Interpretationen des damaligen Designs. Auch die sehr filigranen Zehnspeichen-Felgen sind Zeugnis einer modernen Sportwagenepoche.

Bei der Motorleistung legte der M6A im Vergleich zum M1A enorm zu. Auch sein V8-Motor stammte von Chevrolet, verfügte allerdings über 5,9 Liter Hubraum und 532 PS. Dafür musste er mit 615 Kilogramm Lebendgewicht klarkommen. Offensichtlich kein Problem für den Motor, der den McLaren M6A zur CanAm-Meisterschaft 1967 trieb. Es war der Auftakt zu insgesamt fünf Erfolgen in diesem nordamerikanischen Championat in Folge, von denen die nächsten vier mit dem Nachfolgemodell M8A (in den Ausbaustufen A bis F) gelangen.

Mit 815 PS und auf 399 Exemplare limitiert

Der neue McLaren Elva wartet freilich mit beeindruckenderen Zahlen auf. Der auf 399 Stück limitierte Extrem-Sportwagen bringt es mit seinem doppelt aufgeladenen V8 auf 815 PS. Leider können wir an dieser Stelle nicht mit dem Leistungsgewicht dienen, denn McLaren hat bislang nicht verraten, was der zeitgenössische Elva auf die Waage bringt. Die Retro-Modelle kann sich theoretisch jeder bestellen, der das Glück hat, eines der Exemplare des Extrem-Roadsters zu ergattern. Technisch ändert die Sonderbehandlung nämlich nichts am Fahrzeug. Hier geht es schlicht um das Design. In unserer Bildergalerie oben im Artikel können Sie sich das Ausgangs-Modell nochmal ein bisschen genauer anschauen.

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