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Nützliches Zubehör für die kalte Jahreszeit - Wintercamping im Campingbus

Promobil-Logo Promobil 14.02.2020
Wintercamping? Eine feine Sache! Sogar in Campingbussen mit Aufstelldach. Man braucht nur das richtige Zubehör. © Dino Eisele Wintercamping? Eine feine Sache! Sogar in Campingbussen mit Aufstelldach. Man braucht nur das richtige Zubehör.

Keramik-Heizlüfter

Sparsamer, leiser, sicherer und klimatisch angenehmer, weil weniger lufttrocknend als klassische Lüfter mit offenen Heizdrähten sind kompakte Keramikheizwürfel wie der Ecomat 2000. Da die Temperatur immer unter dem Flammpunkt von Papier und anderen festen Stoffen liegt, kann das Gerät zum Beispiel in die Sitzgruppe oder ins Fahrerhaus gestellt werden. Sollte es umfallen, schaltet es ab. Die thermostatgesteuerten Würfel, die sich auch als Frostwächter eignen sollen, haben drei Leistungsstufen: 450 Watt mit 2-A-Absicherung, 750 Watt (Absicherung 4 A) und 1500/1800 Watt (Absicherung 10 A). Die Preise der drei robusten Metallgehäuse-Modelle Classic, Classic Plus und Select: 279, 309 und 389 Euro.

Schiebe- und Flügeltüre

Selbst geschlossen Türen gelten als Einfallstore für Kälte. Abhilfe schaffen Thermovorhänge. Jener von Hindermann für den Fiat Ducato mit hohem Türausschnitt (310 Euro) kann auch bei vorhandener Fliegenschutztür montiert werden. Der Wärmetrick? Die „Katzenklappe“, ein schulterbreiter Durchschlupf im Vorhang. Druckknöpfe und Klettbänder sorgen für Halt und Dichtheit. Auch für Ford Transit, VW Crafter, Mercedes Sprinter und Renault Master verfügbar sind ein- und zweiteilige Thermovorhänge für die Hecktüren (229 bis 295 Euro). Der Zugriff zu Gepäck und Gas bleibt dennoch möglich.

Aufstelldach-Isolierungen

Aufstelldach-Isolierungen halten die Heizugswärme innerhalb des Dachzelts – und die Hitze des Sommers draußen. Spezialist für die Dach- und Fensterdämmung von VW- und Mercedes-Campern ist Brandrup. Das Iso-Top ist für alle California vom T4 bis zum T6.1 erhältlich und taugt bis -5° C. Die Membran soll auch die Matratze vor Feuchtigkeit schützen. Die Preise liegen zwischen 500 und 570 Euro. Nur das Iso-Top für den Mercedes Viano Marco Polo (460 Euro) muss vor dem Schließen des Dachs entfernt werden. Front- und Seitenscheiben lassen sich mit Iso-Lite In- und Outdoor dämmen. Übrigens: Auch Hymer und Reimo offerieren für ihre Aufstelldachbusse Isolier-Innenhüllen.

Aufstelldach-Heizung

Ein isoliertes Aufstelldach ist fein, ein beheiztes noch feiner. Marc Meier hat mit Hilfe seines 3D-Druckers passgenau Halterungen gefertigt, mit denen sich der Luftsammler des Caliheat in den serienmäßigen Warmluftausströmer an der B-Säule und den Auslass am Dachausschnitt einhängen lässt. Ohne Schlauch kosten die Formteile 99, als Komplettset mit schwarzem, faltbarem Schlauch 120 Euro. Zusätzlichen Komfort bieten wasser- und windabweisende Aufstelldach-Mützen. Neun Anbieter hat www.busstoff.de zusammengetragen, vier davon offerieren „Topless“- Versionen für Dachträger und Solarmodule.

Schneeketten

Schneeketten sind Segen und Fluch. Sie sind schwer, unhandlich und wenn man sie braucht, erschweren unwirtliche Bedingungen ihre Montage. Meist schon nach wenigen hundert Metern Fahrt (das ist der Segen, man fährt immerhin!) stopft man die kalten, nassen und gepökelten Stahlglieder zurück in den Transportsack, um sie nach einem Jahr verrostet und verheddert wieder rauszukramen. Michelin hat eine Alternative für kurze Strecken und maximal 40 km/h entwickelt: Die rund 1,3 Kilo schwere Textilkette Easy Grip Evolution passt auf alle gängigen (Transporter-)Reifengrößen und kostet im Netz und im Fachhandel um die 100 Euro.

Kraftstoff-Zusatzheizungen

Kraftstoff-Zusatzheizungen sind eine elegante, vielseitige, allerdings auch teure Möglichkeit, die Bordheizung zu unterstützen. Es gibt Luftheizungen wie die Eberspächer Airtronic (Heizleistung von 0,9 bis 4 Kilowatt, ca. 1000 Euro), die den Innenraum über eigene Ausströmer erwärmen. Wasserheizungen wie die Hydronic (ab 400 Euro) werden in den Kühlwasser-Kreislauf des Motors integriert. Die Heizenergie wird vom fahrzeugeigenen Wärmetauscher abgenommen und über die Ausströmer im Armaturenbrett wieder abgegeben. Mit der Restwärme im Kühlwasser wird der Motor vorgewärmt.

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