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Neue Lackierung für Elektro-Pfeil - Mercedes behält Fahrer in Formel E

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 29.10.2020 Andreas Haupt
Das ist der elektrische Silberpfeil für die zweite Saison von Mercedes als Werksteam in der Formel E. © Mercedes Das ist der elektrische Silberpfeil für die zweite Saison von Mercedes als Werksteam in der Formel E.

Es war ein Lehrjahr für Mercedes in der Formel E mit Happy End. Im letzten Rennen in Berlin feierte das Werksteam den ersten Sieg. Stoffel Vandoorne ließ Mercedes jubeln – und Teamkollege Nyck de Vries vergrößerte mit einem zweiten Platz die Freude. Im Schlussspurt arbeitete sich Mercedes bis auf den dritten Platz der Meisterschaft vor. Kein deutscher Hersteller schnitt besser ab.

Trotzdem hätte sich Mercedes ein bisschen mehr erhofft von seiner Debütsaison als einen Sieg und fünf Podestplätze. Im zweiten Jahr als Werksteam soll mehr herausspringen. Über einen möglichen Titelkampf sprechen die Verantwortlichen aber nicht. Zu groß sollen die Erwartungen nicht sein.

Vandoorne und de Vries bleiben

Für die kommende Saison, die im Januar in Chile startet, überarbeitet der Stuttgarter Autobauer seinen EQ Silver Arrow 02. Die Änderungen gibt es unter der Verkleidung – klar bei einem Einheitschassis. Mercedes widmet sich Elektromotor, Inverter und Getriebe. Diese dürfen zusammen mit Teilen der Hinterradaufhängung überarbeitet werden. Ziel ist es, nicht mehr Leistung herauszukitzeln. Die ist in der Formel E in der Spitze ohnehin begrenzt. Sondern Effizienz und Energiemanagement zu verbessern. Soll heißen: Möglichst lang nahe dem Limit zu fahren.

Da die Formel E im Zuge der Corona-Krise die Einführung der Evo-Gen2-Autos um eine Saison verschoben hat, verändert sich der Silberpfeil nur über die Lackierung. Die schwarze Grundfarbe, die Mercedes als Zeichen gegen Rassismus in der abgelaufenen Saison verwendet hatte, weicht einem silbernen Design mit blauen Akzenten. Zudem pflastert der Autobauer die Motorverkleidung des Carbon-Rennwagens prominenter mit den Mercedes-Sternen zu.

Das Auto verlangt Fortschritte. Mit den Fahrern war Mercedes dagegen mehr als zufrieden. Deshalb hält man an Stoffel Vandoorne und Nyck de Vries fest. Für den Belgier und ehemaligen McLaren-F1-Fahrer Vandoorne wird es die dritte Saison in der Formel E. Für den Niederländer de Vries, Formel 2-Meister 2019, das zweite Jahr in der Elektrorennserie.

Teamchef Ian James lobt seine Fahrer: "Sie haben beide starke Leistungen gezeigt, gemeinsam mit dem Team wertvolle Erfahrung gesammelt und bewiesen, dass sie die richtigen Fähigkeiten für die Formel E besitzen. Sie sind nicht nur unglaublich schnell, sondern haben auch die notwendige Intelligenz, um den Umgang mit dem Energie-Management und die einzigartigen Rennen in der Formel E mental zu meistern. Diese Erfahrung können sie nun in der Saison 7 einbringen."

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