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Premiere für das neue Kompakt-SUV mit Mild-Hybrid - Neuer Suzuki S-Cross (2022)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 25.11.2021 Torsten Seibt

Suzuki hat den neuen S-Cross als Nachfolger des SX4 präsentiert. Der kompakte Crossover mutiert zum SUV und kommt erwachsener daher.

© Suzuki

Der Suzuki SX4 S-Cross ist im Angebot der Japaner zwar kein Bestseller wie der Vitara, trägt mit soliden Absatzzahlen aber dennoch seinen Teil zum Umsatz bei. Rund 1.600 Exemplare konnte Suzuki von Januar bis Oktober in Deutschland absetzen. Nun hat Suzuki hat den Nachfolger des SX4 S-Cross präsentiert. Die zweite Generation wirkt optisch erwachsener und erhält mehr SUV-Charakter als der Vorgänger. Dazu gibt es einen neuen Namen, das SX4 entfällt.

Mehr SUV-Design

Die Gestaltung des S-Cross ist deutlich kerniger als beim Vorgänger geworden. Dazu trägt zum einen die Formgebung mit geraden, fast senkrechten Flächen an Front und Heck bei, aber auch die Details wie der erheblich größere Kühlergrill oder die markanten, jetzt deutlich aus der Karosserie herausgearbeiteten Heckleuchten. Die Motorhaube fällt nicht mehr so stark nach vorne ab, was dem S-Cross zusätzliche Präsenz bringt. Das nach hinten abfallende Dach sorgt für einen SUV-Coupé-Look, bringt aber auch eine relativ kleine Heckscheibe mit sich, was in Sachen Übersichtlichkeit vermutlich nicht optimal sein wird.

An der Grundfläche des neuen Suzuki S-Cross hat sich nichts geändert, er misst mit 4.300 mm Länge und 1.785 mm Breite exakt so viel wie der Vorgänger. Auch an der Höhe (1.585 mm) ändert sich nichts. Das lässt vermuten, dass beim Platzangebot ebenfalls keine Änderungen zu erwarten sind, das Ladevolumen beträgt 430 – 1.230 Liter. Beim Vorgänger gab es bei komplett abgeräumter Rücksitzbank noch 39 Liter mehr – nicht wirklich der Rede wert. Insgesamt wirkt das Ganze entsprechend eher wie ein umfangreiches Facelift und nicht als Generationswechsel.

Einheitsmotor mit Mildhybrid

Zu diesem Eindruck trägt auch ein Blick unter die Motorhaube bei. Dort wird weiterhin der bereits bekannte 1,4-Liter Benziner mit Mildhybridtechnik (Startergenerator) für Vortrieb sorgen. An den Leistungsdaten ändert sich – Überraschung! – nichts: 129 PS, 235 Newtonmeter Drehmoment. Dem rund 1,3 Tonnen leichten SUV genügt das für eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h und eine Nullhundert-Spurtzeit von 9,5 beziehungsweise 10,2 Sekunden je nach Antriebssystem.

Denn auch weiterhin wird es den Suzuki S-Cross wahlweise mit Allradantrieb geben, was ihn von vielen Wettbewerbern unterscheidet. Eine weitere Wahl besteht beim Getriebe, Basisausstattung ist eine Sechsgang-Handschaltung, Aufpreisoption eine Automatik mit ebenfalls sechs Gängen.

Die Updates im Innenraum sind behutsam ausgefallen, sogar das Lenkrad stammt noch vom Vorgänger. Die bedeutendste Neuerung betrifft das Multimedia-Display, welches nun nicht mehr in die Armaturentafel eingelassen, sondern aufgesetzt ist und damit auch höher liegt. Mit neun Zoll Diagonale fällt es außerdem größer aus als beim Vorgänger. Der untere Bereich der Mittelkonsole zeigt sich samt Steuereinheit der Klimatisierung und dem Drehschalter für die Antriebsprogramme unverändert. Es bleibt auch bei klassischen Analoginstrumenten mit Zeigern, allerdings mit einer neuen Grafik.

Mehr Assistenten, höhere Preise

Bei den Assistenz- und Komfortsystemen hat sich einiges getan. Der neue Suzuki S-Cross kann unter anderem mit einem 360-Grad-Kamerasystem bestellt werden, es gibt einen adativen Tempomat mit Stauassistent, Verkehrszeichenerkennung und einen Ausparkassistenten. Außerdem ist die Smartphoneanbindung über Apple Carplay und Android Auto kabellos möglich.

Suzuki bietet den S-Cross künftig in drei Varianten an: Als Frontriebler in der Comfort-Ausstattung für 29.290 Euro mit Schaltgetriebe sowie für 30.790 Euro mit der Sechsgang-Automatik. Dritter im Bunde ist das Allradmodell in der Comfort+-Ausstattung, hier ist die Automatik das einzige verfügbare Getriebe, 36.040 Euro werden dafür fällig. Damit liegt der neue S-Cross doch spürbar über dem Vorgängermodell, allerdings auch bei einem höheren Ausstattungslevel. So sind unter anderem eine Zweizonen-Klimaautomatik, der adaptive Tempomat, das Multimediasystem (in der Basis mit Sieben-Zoll-Display), LED-Scheinwerfer, eine Rückfahrkamera und das Keyless-System in allen Versionen serienmäßig. Aufpreisoptionen gibt es lediglich für die Lackierung (Metallic für 600 Euro).

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