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Produktion der Rush beginnt im Juni 2020 - MV Agusta Rush 1000

MOTORRAD online-Logo MOTORRAD online 25.05.2020 Uli Baumann, Slawomir Niewrzol

Die MV Agusta Rush 1000 wurde neben einigen anderen Modellen auf der EICMA 2019 vorgestellt. Mit etwas Verspätung soll nun im Juni 2020 die Produktion des Naked Bikes beginnen. Der Marktstart war eigentlich für Anfang 2020 geplant gewesen.

© MV Agusta.

Auf der EICMA 2019 in Mailand hatte MV Agusta die Rush 1000 erstmals vorgestellt. Das Naked Bike basiert dabei auf der Brutale 1000 RR. MV Agusta hat primär an der Optik des Bikes geschraubt. Vorne kommt ein LED-Rundscheinwerfer zum Einsatz. Zudem dürfte aufmerksamen Beobachtern die Hinterradfelge wohl zuerst auffallen, die mit einem großflächigen Scheibendesign antritt. Außen sind die Ziffer 04 und ein Rush-Schriftzug zu erkennen. Vorne wurde eine mehrteilige Kineo-Felge verbaut.

Die USD-Gabel stammt von Öhlins, die Bremsanlage von Brembo und die Auspuffanlage, auf der unter anderem das Rush-Logo abgebildet ist, von SC Project. Ansonsten ist die Lackierung größtenteils in Schwarz gehalten. Mit dabei sind zudem rote und goldbraune Farbelemente. Rein technisch scheint sich die Rush 1000 ansonsten nicht von der Brutale 1000 zu unterscheiden. Auch ein Preis für Europa wurde mittlerweile bekannt gegeben: 34.000 Euro (zzgl. Nebenkosten) soll das neue Bike kosten. Ursprünglich sollte die Rush im Mai 2020 zu den Händlern rollen. Dieser Termin hat sich nun allerdings verzögert. Die Produktion der Rush soll laut MV Agusta nun im Juni 2020 beginnen und sehr zeitnah sollen auch die ersten Vorbesteller beliefert werden.

SCS-Kupplungssystem auch bei Dragster und Brutale

Im Sommer 2018 hatte MV Agusta die Turismo Veloce 800 Lusso SCS auf den Markt gebracht. SCS stand dabei für eine elektronisch gesteuerte Fliehkraftkupplung in Kombination mit einem mechanischen Getriebe. Damit konnten MV-Piloten anfahren und anhalten ohne dabei die Kupplung ziehen zu müssen. Das Fliehkraftkupplungssystem funktioniert ähnlich wie bei einem Motorroller: Beim Gasgeben sorgt das SCS ab einer bestimmten Drehzahl bei eingelegtem Gang automatisch für einen sanften Kraftschluss. Anders als bei einer Wandlerautomatik oder einem Doppelkupplungsgetriebe wechselt das MV Agusta-System aber nicht selbstätig die Gänge. Hier ist nach wie vor der Fahrer gefragt.

Zum neuen Modelljahr ist das SCS-Kupplungssystem in den Modellen Dragster 800 RR SCS und Brutale 800 RR SCS zu haben. Das Mehrgewicht gegenüber der herkömmlichen Kupplung soll laut MV Agusta bei vernachlässigbaren 36 Gramm liegen. Preise wurden allerdings noch nicht genannt.

Rosso-Modelle mit 110 PS

Das gilt auch für die neuen Rosso-Modelle, die MV Agusta als günstige Einstiegsvarianten verstanden haben will, ohne dass darunter der MV-Mythos leidet. Zur neuen Rosso-Range, die weitestgehend den Standard-Versionen entsprechen sollen, werden die Modelle Brutale 800, Dragster 800 und Turismo Veloce 800 gehören.

Wie der Name schon andeutet, werden diese Modelle ausschließlich in Rot angeboten. Zudem werden die Räder nicht mehr für ein besonderes Finish überdreht. Über welche weitere Maßnahmen die Italiener den Preis drücken wollen, wurde noch nicht verraten. Verbaut wird in allen Rosso-Modellen der bekannte 798 cm³ große Reihendreizylinder in der Version mit 110 PS und 83 Nm Drehmoment.

Superveloce 800 und Brutale 1000 RR in Normal-Versionen

Neu im Portfolio für 2020 ist auch eine Standardversion des Supersportlers MV Agusta Superveloce 800, die es bislang nur als sündhaft teure D'Oro-Variante gab. Der Supersportler setzt auf den 800er Reihendreizylinder mit 148 PS und 88 Nm Drehmoment. Ebenfalls als Serie aufgelegt wird das 208 PS und 116 Nm starke Naked-Bike Brutale 1000 RR.

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