Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Radikalere S1000RR: BMW arbeitet an einer M-Variante des Superbikes

motorsport.com-Logomotorsport.com 14.12.2019 Sebastian Fränzschky

BMW nutzt die Erfahrungen aus der Saison 2019 und arbeitet an einer radikaleren Version, die in Zukunft die neue Homologations-Basis für die Superbike-WM sein soll

BMW-Motorrad-Geschäftsführer Markus Schramm hat im Exklusiv-Interview mit 'Motorsport-Total.com' bestätigt, dass es die aktuelle S1000RR in Zukunft in einer radikaleren Version geben wird.

"Wir haben M gleichzeitig mit dem WSBK-Wiedereinstieg verkündet. Auf der EICMA 2018 präsentierten wir das M-Paket für die S1000RR. Aber wir haben M nicht eingeführt, um nur ein M-Paket zu präsentieren. Deswegen werden wir auch M-Modelle bringen und damit ist die Frage nach einem radikaleren Homologations-Modell beantwortet", erklärt BMW-Motorrad-CEO Schramm.

Mit 18.900 Euro Basispreis ist die BMW das günstigste Superbike in der Weltmeisterschaft. Maximal 40.000 Euro darf ein Homologations-Modell kosten. Die für die Zukunft geplante M-Version soll dem WSBK-Team mehr Möglichkeiten bieten, um gegen Kawasaki, Ducati, Yamaha und Honda zu bestehen.

Markus Schramm © Bereitgestellt von motorsport.com Markus Schramm

Markus Schramm (rechts) im Gespräch mit Redakteur Sebastian Fränzschky

Foto: BMW/Matteo Cavadini

"Wir haben dieses erste Jahr benötigt, um Daten zu sammeln und zu sehen, wo wir stehen", bemerkt BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers. "Es hat sich gezeigt, dass wir beim Thema Höchstgeschwindigkeit hinterherhinken. Das ist eine Kombination aus Motorleistung und auch Aerodynamik."

"Aus Sicht des Motorsports gibt es einige Wünsche", lässt Bongers durchblicken. Dürfen sich die BMW-Fans auf einen radikalen Motor nach Ducati-Vorbild freuen? "Wir verfolgen eine andere Strategie, weil Ducati ein Motorrad gebracht hat, das rein für die Superbike-WM gebaut wurde", kommentiert Bongers.

"In vielen nationalen Meisterschaften dürfen sie mit dieser Maschine gar nicht mitfahren. Die Superbike-WM ist die Spitze, doch uns ist der Kundensport auch wichtig. Deswegen werden wir auch immer das Thema Superstock im Hinterkopf haben", stellt Bongers klar.

Mit Bildmaterial von BMW/Matteo Cavadini.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von motorsport.com

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon