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Scharf, schärfer, SL AMG!

Auto Zeitung-Logo Von autozeitung , Auto Zeitung | Folie 1 von 16:  Die AMG-Versionen des Mercedes-Benz SL (R 129) beeindrucken mit extremen Fahrleistungen. SL 60, SL 73 und SL 55 sind gesuchte Classic Cars.  Drei Buchstaben, die bei Mercedes-Fans mit Sinn für Höchstleistung das Herz höher schlagen lassen: AMG. Das 1967 von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher in Burgstall gegründete Unternehmen feierte 2017 sein 50. Jubiläum und ist heute mehr denn je in aller Munde. Unvergessen sind Rennwagen wie der 300 SEL 6.8 AMG von 1971. Ende der Siebziger entstand dann mit Unterstützung des Likörherstellers Mampe auch ein Fahrzeug der SL-Baureihe: der 450 SLC AMG. Die Kooperation mit Mercedes-Benz startet im Jahr 1990, seit 1999 ist das Affalterbacher Unternehmen eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. In die Neunziger und damit in die Zeit des R 129 fallen auch die ersten SL-Modelle mit Straßenzulassung, die von AMG optimiert wurden. Der SL 60 AMG (1991 bereits als Mercedes-Benz 500 SL 6.0 AMG präsentiert) wird von einem auf sechs Liter aufgebohrten V8-Motor mit Vierventil-Technik angetrieben. Die Eckdaten: 381 PS (280 kW), 580 Newtonmeter Drehmoment. Im Test der AUTO ZEITUNG begeisterte der Roadster damals mit seiner imponierenden Leistungsentfaltung: "Der SL 60 AMG beißt schon aus niedrigen Drehzahlen wie ein römischer Kampfhund; hohe Drehzahlen untermalt er mit einem aggressiven Fauchen", schrieben die Kolleg:innen. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon Die Mercedes-Benz Baureihe R 129 im Video: Das Fahrzeug wurde beim Standardsprint auf 100 km/h mit 5,7 Sekunden gemessen und liegt damit auf Augenhöhe mit italienischen Heißblütern vom Schlage eines Ferrari F 355. Der deutsche Wettbewerber aus München hat zwar einen Zwölfzylinder unter der Haube, benötigte dafür aber in der gleichen Disziplin 6,4 Sekunden. Kein Wunder: Der BMW 850 CSi ist 175 Kilogramm schwerer als der AMG. Doch es geht noch wilder, zumindest leistungsmäßig. Denn auch Mercedes-Benz legt mit dem SL 600 einen Zwölfzylinder nach. Dieser Motor diente AMG als Basis für den 1999 präsentierten SL 73 AMG mit mächtigem 7,3-Liter-V12-Triebwerk, 525 PS (386 kW) Leistung und 750 Newtonmeter Drehmoment. Mehr Hubraum als im Serien-SL, ein penibel bearbeiteter Zylinderkopf und weitere Feinarbeit am Motor machen diesen luxuriösen Sportwagen zum absoluten Dampfhammer unter den Mercedes-Benz SL. Bei den Achtzylindern erfolgte 1998 die Umstellung vom 6,0-Liter-V8-Vierventiler M 119 auf die neuen Dreiventil-Motoren Typ M 113 zugunsten besserer Verbrauchs- und Emissionswerte. Als Konsequenz brachte AMG den SL 55 AMG mit 354 PS (260 kW) Leistung und 530 Newtonmeter Drehmoment. Die Angaben zu den Stückzahlen schwanken je nach Quelle. Sicher ist in jedem Fall, dass der SL 60 AMG die meistverkaufte der drei erwähnten Varianten ist, während von SL 73 AMG und der SL 55 AMG deutlich weniger Exemplare entstanden. Leistung und Prestige bieten sie alle. Technische Daten des Mercedes SL 60 AMG Hier mehr dazu lesen: Scharf, schärfer, SL AMG!

Classic Cars: SL 60 AMG, SL 73 und SL 55 AMG

Die AMG-Versionen des Mercedes-Benz SL (R 129) beeindrucken mit extremen Fahrleistungen. SL 60, SL 73 und SL 55 sind gesuchte Classic Cars.

Drei Buchstaben, die bei Mercedes-Fans mit Sinn für Höchstleistung das Herz höher schlagen lassen: AMG. Das 1967 von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher in Burgstall gegründete Unternehmen feierte 2017 sein 50. Jubiläum und ist heute mehr denn je in aller Munde. Unvergessen sind Rennwagen wie der 300 SEL 6.8 AMG von 1971. Ende der Siebziger entstand dann mit Unterstützung des Likörherstellers Mampe auch ein Fahrzeug der SL-Baureihe: der 450 SLC AMG. Die Kooperation mit Mercedes-Benz startet im Jahr 1990, seit 1999 ist das Affalterbacher Unternehmen eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. In die Neunziger und damit in die Zeit des R 129 fallen auch die ersten SL-Modelle mit Straßenzulassung, die von AMG optimiert wurden. Der SL 60 AMG (1991 bereits als Mercedes-Benz 500 SL 6.0 AMG präsentiert) wird von einem auf sechs Liter aufgebohrten V8-Motor mit Vierventil-Technik angetrieben. Die Eckdaten: 381 PS (280 kW), 580 Newtonmeter Drehmoment. Im Test der AUTO ZEITUNG begeisterte der Roadster damals mit seiner imponierenden Leistungsentfaltung: "Der SL 60 AMG beißt schon aus niedrigen Drehzahlen wie ein römischer Kampfhund; hohe Drehzahlen untermalt er mit einem aggressiven Fauchen", schrieben die Kolleg:innen. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

Die Mercedes-Benz Baureihe R 129 im Video:

Das Fahrzeug wurde beim Standardsprint auf 100 km/h mit 5,7 Sekunden gemessen und liegt damit auf Augenhöhe mit italienischen Heißblütern vom Schlage eines Ferrari F 355. Der deutsche Wettbewerber aus München hat zwar einen Zwölfzylinder unter der Haube, benötigte dafür aber in der gleichen Disziplin 6,4 Sekunden. Kein Wunder: Der BMW 850 CSi ist 175 Kilogramm schwerer als der AMG. Doch es geht noch wilder, zumindest leistungsmäßig. Denn auch Mercedes-Benz legt mit dem SL 600 einen Zwölfzylinder nach. Dieser Motor diente AMG als Basis für den 1999 präsentierten SL 73 AMG mit mächtigem 7,3-Liter-V12-Triebwerk, 525 PS (386 kW) Leistung und 750 Newtonmeter Drehmoment. Mehr Hubraum als im Serien-SL, ein penibel bearbeiteter Zylinderkopf und weitere Feinarbeit am Motor machen diesen luxuriösen Sportwagen zum absoluten Dampfhammer unter den Mercedes-Benz SL. Bei den Achtzylindern erfolgte 1998 die Umstellung vom 6,0-Liter-V8-Vierventiler M 119 auf die neuen Dreiventil-Motoren Typ M 113 zugunsten besserer Verbrauchs- und Emissionswerte. Als Konsequenz brachte AMG den SL 55 AMG mit 354 PS (260 kW) Leistung und 530 Newtonmeter Drehmoment. Die Angaben zu den Stückzahlen schwanken je nach Quelle. Sicher ist in jedem Fall, dass der SL 60 AMG die meistverkaufte der drei erwähnten Varianten ist, während von SL 73 AMG und der SL 55 AMG deutlich weniger Exemplare entstanden. Leistung und Prestige bieten sie alle.

Technische Daten des Mercedes SL 60 AMG

Hier mehr dazu lesen: Scharf, schärfer, SL AMG!

© Hardy Sommer

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