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Schnittiger Crossover für Brasilien - Fiat Fastback auf Pulse-Basis

auto motor und sport-Logo auto motor und sport vor 2 Tagen Uli Baumann, Thomas Harloff

Fiat stockt sein Brasilien-Portfolio um ein Crossover-Modell auf. Das SUV-Coupé hört auf den Namen Fastback und nutzt die Technik des Pulse.

© Stellantis South America

SUV-Modelle mit Coupé-Zuschnitt haben auch in Südamerika Hochkonjunktur. Die in Brasilien extrem starke Marke Fiat stockt entsprechend ihr Angebot um ein neues Crossover-Modell auf. Es trägt den Namen Fastback und wurde bereits 2018 auf der São Paulo International Motor Show als Fastback Concept angekündigt.

Der Fiat Fastback erinnert formal an die SUV-Coupés von Mercedes und BMW, nur mit kleineren Dimensionen. Das liegt in erster Linie am wuchtigen Heck, das von einem angedeuteten Dachspoiler gekrönt wird und zudem eine in die Kofferraumklappe integrierte Abrisskante aufweist. Die hinteren LED-Leuchten erstrecken sich vom Seitenteil in die Heckklappe hinein und grenzen seitlich zudem an den hinteren Stoßfänger. Im unteren Bereich seines Hinterteils präsentiert der Fiat Fastback einen angedeuteten Diffusor.

Deutlich größer als der Pulse

In der Seitenansicht fällt auf: Mit einer Länge von knapp 4,40 Meter ist das SUV-Coupé fast 30 Zentimeter länger als der Brasilien-SUV Pulse, der die technische Basis stellt und bereits seit 2021 angeboten wird (siehe Video). Das passt auch zur geplanten Höherpositionierung des Fastback. Um die Räder schmiegen sich üppig mit Kunststoff beplankte Radläufe. Die Charakterlinie auf Höhe der Bügel-Türgriffe nimmt von vorne nach hinten an Stärke zu. Im hinteren Bereich des seitlichen Fensterbandes erkennen wir eine Art Hofmeisterknick.

Vorne zeigt sich die Verwandtschaft zum Pulse deutlicher. Die LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht-Lidstrich nehmen einen sechseckigen Kühlergrill in die Zange, der einen Einleger mit Wabengitter samt prominentem Fiat-Schriftzug aufweist. Die Spoilerlippe haben die Designer stärker ausmodelliert; dafür weisen die seitlichen Lufteinlässe kleinere Dimensionen auf.

MLA-Plattform als Basis

Wie der Fiat Pulse baut auch der neue Fastback auf der MLA-Plattform der Italiener auf. Deshalb sind auf der Antriebsseite auch dessen Motoren zu erwarten; offiziell bestätigt wurde das von Fiat bisher nicht: Ein 1,3-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner mit 107 PS im Ethanolbetrieb und ein Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner, der mit Ethanol befeuert 130 PS abgibt. Angetrieben werden nur die Vorderräder. Denkbar ist auch das Debüt des neuen 1,7-Liter-Turbobenziners, der es auf 175 PS bringt.

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