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Sportwagen-Duell Alt gegen Neu - Ferrari 488 GTB vs F8 Tributo

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 11.03.2019 Patrick Lang
© Ferrari / ams

Das Datenblatt des neuen Ferrari F8 Tributo sieht auf den ersten Blick ziemlich nach 488 Pista aus. Ist der Neue wirklich Neu, oder in Wahrheit nur eine Art Sondermodell des 488 GTB?

Achtzylinder, roter Lack, Platz für zwei Personen – der Laie könnte natürlich jede Menge Ferrari in den selben Sack stopfen. Zum Glück wissen wir, dass es ganz so einfach dann doch nicht ist. Auf dem Genfer Autosalon präsentiert Ferrari den Nachfolger des Mittelmotor-Sportwagen 488 GTB, den F8 Tributo. Doch bereits bei der Leistungsangabe kann der Betrachter (in diesem Fall auch häufig „Bewunderer“) ins Stocken geraten: 720 PS maximale Leistung bei 8.000 Umdrehungen aus einem V8-Biturbo und 770 Newtonmeter maximales Drehmoment. Topspeed 340 km/h. Das kennen wir doch schon von der italienischen Sportwagen-Schmiede, oder?

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Richtig, der 488 Pista kann da mit den selben Werten auftrumpfen. Stellt sich also die Frage, ob der F8 Tributo tatsächlicht Neuheit oder doch 488-Derivat ist. Entsprechend lohnt ein genauer Blick auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Zum Vergleich ziehen wir zunächst die Basis des Vergängermodells heran, den 488 GTB. Hier kann der Neue mit einer Mehrleistung von 50 PS, einer Gewichtsreduktion um 40 Kilo und, dank S-Duct, einer Steigerung des Anpressdrucks um 15 Prozent auftrumpfen. Die aerodynamische Effizienz steigt beim F8 Tributo zusätzlich um zehn Prozent.

Bonus für den Beifahrer

Was Design und Abmessungen betrifft, so ist der jüngste Mittelmotor-Sportwagen 4,3 Zentimeter länger, 2,7 Zentimeter breiter und sieben Millimeter tiefer als der 488 GTB. Neu sind auch die horizontal verbauten LED-Scheinwerfer mit den darüber liegenden Bremsenbelüftungskanälen, Doppelrückleuchten, der Heckspoiler und die geschlitzte Heckscheibe. In der Frontal-Ansicht duckt sich der F8 Tributo tiefer auf den Asphalt, der 488 GTB hat das größere „Maul“. In der Seitenlinie finden sich allerdings doch noch Gemeinsamkeiten, wie die skulpturale Ausformung um den Türgriff und den Übergang in die hinteren Radhäuser. Deutlicher sind die Unterschiede im Innenraum. Hier wurden Armaturenbrett, Bedienelemente, Verkleidungen und Lenkrad überarbeitet. Als Bonus erhält der Beifahrer einen 7-Zoll-Touchscreen.

Sportliche Speerspitze im Ferrari-Mittelmotor-Segment bleibt vorerst allerdings der 488 Pista, dessen maximales Drehmoment etwas früher anliegt, und der auf 100 km/h um zwei Hundertstel, auf 200 km/h gar um 2 Zehntel schneller ist als der F8 Tributo. Zudem wiegt der Pista trocken 50 Kilo weniger. Der neu eingeführte F8 Tributo hat also noch ein bisschen Luft nach oben.

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