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Teslas "Dog Mode": So können Sie den Hund unbesorgt im Auto lassen

motor1-Logo motor1 15.07.2019 Stefan Leichsenring
Teslas Dog Mode (Screenshot aus InsideEVs) © Motor1.com Deutschland Teslas Dog Mode (Screenshot aus InsideEVs)

Temperatur einstellen und fertig. Passanten wissen dank Anzeige Bescheid.

Immer wieder ist von Autobesitzern zu lesen, die ihren Hund für die Dauer des Einkaufs im Auto lassen, obwohl dieses in der prallen Sonne steht. Die Folge: Entweder kollabiert der Hund, oder Passanten rufen noch rechtzeitig die Polizei, die dann das Auto aufbricht. Um derlei Unbill zu vermeiden, haben Tesla-Fahrzeuge seit einiger Zeit einen Dog Mode. Ein Artikel in AutoFutures.tv machte uns auf das interessante Feature für Hundebesitzer aufmerksam.

Wenn der Autofahrer den Dog Mode aktiviert, wir die Klimaanlage nach dem Verlassen des Wagens nicht deaktiviert, die Temperatur wird also gehalten. Das ist durch den großen Akku der Elektroautos von Tesla möglich. Sinkt der Ladezustand der Batterie unter 20 Prozent, erhält der Fahrer eine Benachrichtigung durch die Tesla-App. Was die Gefahr betrifft, dass Passanten die Polizei rufen, so weist eine Anzeige auf dem zentralen Riesendisplay der Tesla-Modelle auf den Umstand hin, dass der Innenraum klimatisiert ist, und dass der Fahrer bald zurückkehrt. Das Video zeigt, wie das System funktioniert. Es wurde im Februar 2019 per Over-the-Air-Update eingeführt.

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Über 90 Millionen US-Bürger sollen einen Hund besitzen, und etliche davon fahren wohl auch einen Tesla, denn die Marke dominiert den US-Elektroauto-Markt. Dieser Umstand und ein Vorschlag von Earl Banning von "Frunkpuppy" brachten Elon Musk vermutlich auf die Idee zu dem Dog Mode. Nicht ganz klar ist, warum die Funktion allein auf Hunde abzielt. Möglicherweise eignet sie sich auch für kleine Kinder, aber da wir davon nichts verstehen, soll das kein konkreter Vorschlag sein.

Im übrigen weisen von AutoFutures.tv befragte Experten darauf hin, dass der Dog Mode nicht alternativlos ist. So bieten viele Hersteller die Möglichkeit, das Auto via App aus der Ferne vorzuklimatisieren. Diese Funktion kann genutzt werden, um dem im Auto wartenden Hund Kühlung zu verschaffen, während man selbst beim Einkaufen ist. Mit einem selbst gemalten Schild könnte man Passanten darauf aufmerksam machen, dass das Interieur klimatisiert wird.

Im neuen Hyundai Santa Fe (zumindest in der US-Version) gibt es optional Sensoren, die Bewegungen im Fahrzeug erkennen, nachdem es verriegelt wurde. In diesem Fall ertönt die Hupe, die Lichter blinken und eine SMS wird an das Smartphone des Fahrers gesendet. Dies funktioniert allerdings nur, wenn der Hund sich bewegt. Ein weiterer Nachteil ist, dass auch Fliegen im Auto den Alarm auslösen können, so ein von AutoFutures.tv zitierter Hyundai-Sprecher.

Quellen: Autofutures.tvInsideEVs

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