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Van-Studie der 1970er zu verkaufen - AMC AM Van Concept (1977)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 14.05.2022 Andreas Of-Allinger

Dieser Van fährt nicht, er ist ein reines Showcar. Die American Motor Company, die AMC Pacer und Jeep Cherokee erfand, tourte mit dieser Studie durch sieben Städte. In Serie ging der Zweitürer nie.

Preisfrage: Was ist das? © RM Sotheby's Preisfrage: Was ist das?

Mit dem AM Van Concept zeigte die American Motors Corporation (AMC) 1977, wie sie sich einen kompakten Van vorstellt. Die inzwischen verblichene Marke, bekannt für Exoten wie Pacer und Javelin, gehörte zu den kreativsten Autoherstellern in Detroit und schuf Wegweisendes wie den Crossover Eagle und Erfolgsmodelle wie den SUV-Pionier Jeep Cherokee.

Konzepte für die Ölkrise

Unter dem Eindruck der Ölkrise von 1973 suchte AMC-Chef Roy Chapin nach neuen Konzepten. Er ging davon aus, dass US-Autokäufer kleinere und sparsamere Autos kaufen würden, aber nicht auf Design und Komfort verzichten wollten. So entstand zum Beispiel der AMC Pacer, ein 4,35 Meter kurzer und 1,95 Meter breiter Kompakter mit zwei unterschiedlich langen Türen, plüschigem Innenraum und einem Heck, das einem Aquarium ähnelte. Ein bemerkenswertes Auto, aber kein Erfolgsmodell und mit großen Motoren auch nicht wirklich sparsam unterwegs.

Showcar ohne Motor

AMC-Designer Richard Teague, der unter anderem für den Javelin und den AMX verantwortlich war, zeichnete sechs Studien unter dem Titel "Concept 80", mit denen AMC 1977 durch sieben Städte tourte. Darunter waren Kompakte mit Schrägheck, die Miniaturausgabe eines Willys Jeep, ein Elektroauto und ein kleiner Van.

Dieser AM Van ist immer noch erhalten. RM Sotheby’s bietet ihn zum Verkauf an – nennt allerdings keinen Preis. Die Studie ist nicht fahrfähig. Sie dient rein der Show. In der Vergangenheit war der Van in mehreren Ausstellungen zu sehen, darunter im Gilmore Car Museum, das zwischen Detroit und dem Lake Michigan 400 Autos und Motorräder sowie ein restauriertes Diner von 1941 zeigt.

Van mit zwei Türen

Einen Motor hat der AM Van nicht. Aufkleber deuten an, was angedacht war: Einen Turbomotor und Allradantrieb. Der könnte ebenso wie Sidepipes, Chrom und fette Räder von einem getunten Geländewagen stammen. Das angedeutete One-Box-Design wirkt hingegen zukunftsweisend. Ungewöhnlich für einen Van ist sicherlich, dass die Studie nur zwei Türen hat. Zwei weitere Türen – oder eben Klappen befinden sich am Heck.

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