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Wer bremst am besten aus 100 km/h bis zum Stillstand? - Sportwagen im Bremstest

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 24.07.2017 Andreas Haupt
Audi A5 Coupé 2.0 TFSI Quattro, Seitenansicht: 45. Platz: Audi A5 Coupé 2.0 TFSI Quattro, Bremsweg aus 100 km/h warm: 32,9 Meter. Bremsscheiben (v.h. in mm): 345/330 (Stahl), Reifen: Hankook Ventus S1 Evo². Wer bremst am besten aus 100 km/h bis zum Stilstand? - Sportwagen im Bremstest

Wer ist der Sportwagen-Superstar beim Bremsen? Corvette C7 Z06, Porsche 911 GT3, Mercedes-AMG GT R? Oder doch ein anderer? Wir haben uns unsere sport auto-Testdatenbank vorgeknöpft und die Top-Bremser herausgefiltert.

Wir lieben es zu beschleunigen. Aber wer schnell ein hohes Tempo erreicht, muss auch schnell, sicher und vor allem konstant verzögern. Zur Not bis in den Stilstand. Deshalb gehen wir in dieser Geschichte voll in die Eisen. Und müssen bei diesen Sportwagen und sportlichen Fahrzeugen aufpassen, nicht von hinten von einem anderen Wagen gerammt zu werden.

Top-Bremswert aus 100 km/h bei 30,2 Metern

Auf die Plätze, fertig, Stop: Die Sportwagen in unserer Topliste liefern beim Bremstest aus 100 km/h beeindruckende Leistungen ab. Die schlechtesten benötigen gerade einmal 32,9 Meter bis zum Stillstand aus Tempo 100. Mit warmen Stoppern. Kaliber wie ein Mercedes SL 65 AMG Black Series, Audi TT RS Coupé oder McLaren 650S Spider schlittern trotz beachtlicher Verzögerungswerte an einem Platz in unserer Fotoshow der besten Bremser aus der sport auto-Testgeschichte vorbei.

Für unsere Topliste haben wir nur die mit warmen Bremsen herausgefahrenen Werte berücksichtigt (100 km/h warm). Von Fahrzeugen, die bei sport auto in Tests, Vergleichstests und Supertests vorstellig geworden sind und wir selbst gemessen haben. Sprich: Herstellerangaben finden keine Berücksichtigung. 100 km/h warm bedeutet, dass die Bremsen zuerst in neun Versuchen heiß gemacht werden und die 10. Vollbremsung den „Warm-Wert“ darstellt. Immer mit zwei Personen an Bord.

Doch genug der Erklärung: Wer ist denn nun der beste Bremser unter den Sportwagen? Es ist der Ferrari 488 GTB, der dank der sensibel ansprechenden Keramikbremsanlage aus dem LaFerrari in 30,2 Metern zum Stehen kommt. Das entspricht einer Verzögerung von 12,8 m/s². Nur 0,4 Meter mehr genehmigt sich der Porsche 911 Carrera GTS (991) – ebenfalls auf Keramikbremsen. Das bedeutet Rang zwei. Mit aufs Podium bremst sich zudem der Porsche 911 GT3 (991), der die Ferrari-Marke um einen halben Meter verfehlt.

Wichtig beim Bremsen sind neben der Bremsanlage und dem Gewicht auch die Reifen. Besonders klebrige Gummis wie Michelin Pilot Sport Cup 2 und Pirelli P Zero Corsa helfen, das Auto schneller einzufangen. Mit einer starken negativen Beschleunigung glänzen auch die US-Sportwagen Corvette C6 Z06 und C7 Z06 sowie die C7 Grand Sport (jeweils 31 Meter). Nicht nur Supersportwagen sind auf der Bremse top. Das beweisen Kompaktsportwagen wie VW Golf GTI Clubsport S, Mercedes-AMG A 45, Seat Leon Cupra 280 und alte Helden wie BMW M3 CSL und Audi RS4.

In unserer Fotoshow finden Sie die besten Bremser in der sport auto-Testgeschichte (Stand: 18.7.17).

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