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Wildes Aerokit trifft auf 550 PS - Erlkönig Porsche 911 GT3 RS (2021)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 24.09.2021 Holger Wittich

Porsche bringt 2021 die neue Version des GT3 RS an den Start, jetzt zeigt sich der Über-Sportler nur noch leicht getarnt und mit einem wilden Aero-Kit.

© Stefan Baldauf

Dessen auffälligster Protagonist ist der gigantische Heckspoiler, der im Vergleich zum GT3 nochmals in den Dimensionen zulegt. Außerdem sind doppelte horizontale Leitelemente zu sehen. Sie werden von Schwanenhals-ähnlichen Trägern gehalten. Neben dem Heckspoiler hat Porsche im Bug von einer neuen aggressiveren Schürze sowie einen massiven Diffusor, der fast über die komplette Fahrzeugbreite reicht, untergebracht. Aus der Schürze lugen mittig zwei Auspuffendrohre.

Schneller als 3,2 Sekunden auf 100 km/h

Auch die Front ist aerodynamisch optimiert. Die Schürze mit großen Luftöffnungen und Splitter reicht weit gen Straße hinunter. In der Fronthaube sind nun weniger getarnte Öffnungen zu sehen. Sie sind tief ausgeprägt und vergittert. An den inneren Seiten tragen Sie Mini-Flaps. Auch auf dem Dach sorgen zwei Finnen für eine optimierten Luftzug.


Video: Der neue Porsche 911 GT3 mit Touring-Paket (AutoMotoTV)

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Noch wichtiger ist, was unter der Karosserie abgeht. Hier verbaut Porsche den 4,0 Liter großen Sechszylinderboxer, der frei saugend über 550 PS leisten wird. Den Kraftschluss zu den Hinterrädern besorgt das extra für den GT3 RS sportlicher abgestimmte PDK-Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen. Derart potent sollte der Spurt von Null auf 100 km/h etwas geringer ausfallen, als die 3,2 Sekunden des aktuellen 991-Modells.

Teurer als 190.000 Euro

Für die negative Beschleunigung sorgt eine Sport-Bremsanlage mit Aluminium-Bremssätteln, die durch die Speichen der GT3-Felgen durchscheinen. Gegen Aufpreis ist die Keramik-Bremsanlage "Porsche Ceramic Composite Brake mit gelben Bremssätteln an Bord. Für die Sicherheit der Passagiere ist im GT3 RS optional ein Überrollkäfig installiert. Wie schon beim Vorgänger zeichnet sich der GT3 RS durch ein Sportlenkrad mit 12-Uhr-Markierung und Schaltpaddels aus. Der Fahrer schaut auf das RS3 GT-spezifische digitale Cockpit oder, falls der Blick abschweift auf die entsprechenden Schriftzüge nebst Alcantara-Finish und Sichtkarbon.

Der Porsche 911 GT3 RS wird 2021 nach dem GT3 und dem GT3 Touring vorgestellt, die beide über 500 PS stark sein werden. Der Preis dürfte höher als die aktuell 190.200 Euro für die 520 PS-Version liegen.

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