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Zwei Sitze und 306 PS ab 45.000 Euro - Mini John Cooper Works GP (2020)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 19.11.2019 Gregor Hebermehl, Uli Baumann, Andreas Of, Thomas Harloff

Auf der L.A. Auto Show enthüllt Mini die Serienversion des neuen John Cooper Works GP. Der 306 PS starke Zweisitzer kommt 2020 in einer limitierten Kleinserie von 3.000 Exemplaren. Es ist der dritte Hardcore-Mini mit GP-Signet.

© BMW Group

Nur jeweils 2.000 Exemplare wurden gebaut: Der Mini Cooper S John Cooper Works GP Kit von 2006 und der JCW GP von 2013 trieben die Dynamik der Mini-Modelle auf die Spitze. Nach vier Jahren Pause zeigte Mini auf der IAA wieder einen Mini mit dem Kürzel „GP“ im Namen: Der JCW GP Concept machte Hoffnung auf den nächsten Top-Sport-Mini. Genau der wurde von Mini im Rahmen des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring offiziell auf der Nordschleife vorgestellt. Dabei handelte es sich noch um einen Prototypen, doch nun feiert das Serienmodell seine Premiere auf der L.A. Auto Show.

3.000 Mini JCW GP mit über 300 PS

Befeuert wird er von einem 306 PS starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor, der ein maximales Drehmoment von 450 Nm schon bei 1.750 Touren an den Start bringt. Der neue Mini John Cooper Works GP rollt auf den leichtesten Rädern, die es bei Mini je gab. Die Rundlinge messen ringsum 18 Zoll. Wie bisher jeder sportlicher Mini atmet er durch einen zentral in der Heckschürze positionierten Doppelrohr-Auspuff aus. Auch dank seiner Vorderachse mit Quersperre wird er sich die Krone des schnellsten und stärksten Mini mit Straßenzulassung holen. Während der Vorgänger in 8:23 Minuten um die Nordschleife fuhr, soll der Neue eine halbe Minute schneller sein. Das bedeutet, dass der Kleinwagen in unter acht Minuten durch die Grüne Hölle fährt. Für die Sprintzeit von Null auf 100 km/h gibt Mini 5,2 Sekunden an. Die nicht künstlich limitierte Höchstgeschwindigkeit wird mit 265 km/h angegeben.

Der Prototyp war bei seiner Nordschleifen-Premiere noch beklebt. Damals deuteten sich Anbauteile wie Radlauf-Verkleidungen aus Karbon, luftdurchlässige Frontschürze, Schweller und der auffällige Dachflügel noch an. Nun zeigt sich: All die Elemente zeichnen auch das Serienauto aus. Auch die typischen JCW-Elemente wie die Lufthutze auf der Motorhaube und das Wabengitter im Kühlergrill finden sich hier wieder. Die Außenfarbe „Racing Grey Metallic“ ändert ihr Erscheinungsbild je nach Sonneneinstrahlung und kontrastiert mit Akzenten in „Melting Silver“, Glanzschwarz und „Chili Red“. In den vorderen Kotflügelverbreiterungen wird durchnummeriert; die Zahl zeigt die Produktionsnummer innerhalb der Kleinserie an.

Ab 2020 für 45.000 Euro

Innen setzt sich das Farbkonzept fort: Rote Akzente lockern die grundsätzlich dunkle Farbgebung auf. Auf der Lenksäule informiert ein neues, freistehendes Digitalinstrument über alles Relevante. Die Aluminium-Schaltwippen und die Lenkradspange stammen aus dem 3D-Drucker. Auf der Dekorleiste findet sich die Produktionsnummer wieder. Der Wählhebel für das Doppelkupplungsgetriebe findet sich zwischen den Sitzen. Dort, wo sich sonst die Rücksitzbank befindet, trägt der neue JCW GP eine rote Querstrebe, die sowohl die Stabilität als auch die Rennsportatmosphäre erhöht.

Der Mini John Cooper Works GP wird 2020 in einer limitierten Auflage von 3.000 Exemplaren gebaut. In Deutschland kostet er 45.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

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