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Erstes Video der 5. Generation ab 2021 - Neue Mercedes C-Klasse (W206)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 24.03.2019 Birgit Priemer, Holger Wittich
Exklusiv erwischt: Hier fährt die neue Mercedes C-Klasse, die ab 2021 auf den Markt kommen wird. © Stefan Baldauf Exklusiv erwischt: Hier fährt die neue Mercedes C-Klasse, die ab 2021 auf den Markt kommen wird.

Ab Ende 2020 wird die neue C-Klasse in schwierige Zeiten hineingeboren. Sie muss mit ihrem technischen Konzept auf dem MRA II- Baukasten („R für “Rear„, also die Heckantriebsplattform, auf der auch E- und S-Klasse aufbauen) sieben Jahre durchhalten. Eine lange Zeit, in der Apple, Google und Tesla mit ihren mehr oder weniger autonomen E-Autos immer mehr an Stärke gewinnen könnten.

Neue Mercedes C-Klasse mit schwebendem Display

Darauf reagiert Mercedes zumindest äußerlich recht gelassen. Die C-Klasse wird nicht in hektischem Aktionismus umgekrempelt, sondern bleibt in Sachen Design und Dimension quasi ein guter Bekannter. Evolutionäre Weiterentwicklung ist angesagt – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Innen stehen die Zeichen viel deutlicher auf Veränderung. Nach der neuen A-Klasse rollt hier das nächste Modell an, das mit seinem extrem digitalen Cockpit (erstmals präsentiert in der Studie EQ) einen echten Wow-Effekt erzeugt. Im Gegensatz zur Studie verfügt die neue C-Klasse über zwei riesige schwebendem Displays. Auf dem Display hinte rdem Kenkrad lässt sich der Fahrer Tacho, Drehzahlmesser oder ähnliches anzeigen, auf dem mittig angeodneten Bildschirm zieht das Infotainmentsystem MBUX ein.

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Mercedes schreibt den Diesel nicht ab

Ähnliches gilt für das Antriebskapitel – auf vielschichtige Art und Weise: Die neuen Benziner mit Partikelfilter und die Dieselgeneration OM 654 sollen noch lange in die Zukunft reichen und fit für Euro 7 gemacht werden können. Vom Ende des Selbstzünders will Mercedes vorläufig nichts wissen, denn die neuen Aggregate haben alleine in der Entwicklung drei Milliarden Euro verschlungen. Daneben stehen aber ein Plug-in-Hybrid mit 75 Kilometern rein elektrischer Reichweite nach WLTP und die EQ-Varianten mit eigener Technikarchitektur bereit, zunächst als SUV names EQC (ab 2019 mit bis zu 450 Kilometern Reichweite) und später auch als EQ-Limousine. In allen Modellen ist ein 48-Volt-Bordnetz mit Boost-Funktion vorhanden.

Der Brennstoffzellen-Plug-in im GLC F-Cell bleibt einer Kleinserie vorbehalten. Weil der Trend nach wie vor stark in Richtung SUV geht, verstärkt sich Mercedes auch an dieser Front. Nach dem extrem erfolgreichen Marktstart von GLC und GLC Coupé kommt künftig noch der Kombi All-Terrain im Offroad-Look à la E-Klasse hinzu. Hochgesetzte Karosserie, große Räder, Allradantrieb und eine Luftfederung mit Höhenverstellung sollen hier neue Möglichkeiten und Einsatzgebiete eröffnen.

Der C-Klasse-Modellfahr-Plan:

  • 2021 Mercedes C-Klasse
  • 2022 Mercedes C-Klasse T-Modell
  • 2022 Mercedes C-Klasse All Terrain
  • 2022 Mercedes C-Klasse Coupé
  • 2022 Mercedes GLC
  • 2022 Mercedes GLC Coupé
  • 2023 Mercedes C-Klasse Cabrio

Aus drei Baukästen wird einer

Daneben entwickelt Mercedes sein flexibles Baukastensystem weiter. Irgendwann soll die C-Klasse als Plugin-Hybrid sogar 150 Kilometer rein elektrisch fahren können. Dafür muss dann die Batterie raus aus dem Kofferraum und rein in den Wagenboden, denn sonst wird es zu eng. Dafür braucht man jedoch eine neue technische Basis. Und weil sich Mercedes ja zur Devise “Das Beste oder nichts„ bekennt, laufen Überlegungen, aus den drei Baukästen (MFA, MRA und EVA) einen einzigen zu machen. Der wäre dann sowohl für Verbrennungsmotoren wie für Elektroantriebe ausgelegt.

Eine Kardanwelle braucht es dafür jedenfalls nicht, weil die Achsen stets elektrisch angetrieben werden. Außerdem können die Tankvolumina kleiner werden, denn Plug-in-Hybride sind ja überwiegend elektrisch unterwegs und benötigen weniger Kraftstoff an Bord. Weitere Fortschritte gibt es im Bereich der Assistenzsysteme.

Die neue C-Klasse bietet die Möglichkeit des vollautomatisierten Ein- und Ausparkens in entsprechend vorgerüsteten Parkhäusern sowie ein digitales Scheinwerferlicht, das die Fahrbahn situationsbezogen ausleuchten kann. Und sie ist darauf ausgelegt, auf längeren Autobahnabschnitten völlig autonom fahren zu können (Level 3). Parallel treibt Mercedes die Vernetzung aktiver und passiver Sicherheitssysteme voran.

Das bedeutet, dass die inzwischen beinahe selbstverständliche Sensorik für Systeme wie Spurhalte- und Spurwechselassistent sowie Abstandsregeltempomat und Notbremsassistent dabei unterstützt, Airbags präziser auszulösen oder auch um Dämpfer und Luftfederung im Fahrwerk blitzschnell zu verhärten, was ein Abtauchen des Fahrzeugs im Crashfall verhindert. Apropos Fahrwerk: Mercedes hält an der Luftfederung fest, verbessert sie so, dass auch ohne Beladung das Losbrechmoment gegenüber einer Stahlfeder-Adaptivdämpfer-Kombination reduziert wird.

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