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Klima-Proteste werden militanter

Es ist die neue militante Umweltbewegung: Extinction Rebellion. Das heisst auf deutsch so viel wie die Rebellion gegen das Aussterben. Inmehreren Metropolen weltweit gingen ihre Anhänger auf die Straße, um den zivilen Ungehorsam zu praktizieren. In Brüssel legten sie im Europaviertel zeitweise den Verkehr lahm. Extinction Rebellion sei gegründet worden, nachdem andere Formen des Klimaprotestes nicht gefruchtet hätten, sagt ein Sprecher. In mehr als 30 Jahren habe es regelmäßig Demonstrationen gegeben, allesamt erfolglos. Nun müssten andere Varianten, militantere, gefunden werden, um die Botschaft zu übermitteln. Die Aktivisten wollen von der EU, dass der Ernst der Lage anerkannt, ein ehrgeizigerer Aktionsplan entwickelt und eine Bürgerversammlung eingesetzt wird, um Fortschritte zu kontrollieren. Es bleibe wenig Zeit zu handeln, und dies sei den Menschen schwer zu vermitteln. Die Lage werde immer mehr zum Notstand, so ein Aktivist. Und sollte das Klima nicht zum Notstandsfall auf europäischer Ebene gemacht werden, werde sich die Menschheit in einer schrecklichen Wirklichkeit wieder finden. Es werde der schlimmste Alptraum sein, den man sich vorstellen könne. Zumindest an diesem Tag blieb es in Brüssel friedlich.
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