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Wie ich als Freiberufler Geld sparen kann

The Motley Fool-Logo The Motley Fool 10.02.2019 Motley Fool beitragende Investmentanalysten
© Bereitgestellt von The Motley Fool, Inc

Einer der Vorteile daran, ein Freiberufler zu sein, ist, meine eigenen Arbeitsstunden festlegen und einem Zeitplan folgen zu können, der für mich funktioniert. Manchmal bedeutet das, dass man mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten muss, wenn die Dinge gut laufen. In anderen Fällen bedeutet es, 15 Stunden pro Woche zu arbeiten, wenn ich kranke Kinder zu Hause habe oder Schulferien, in denen ich keine Kinderbetreuung habe. Daher können meine Einnahmen von Woche zu Woche und von Monat zu Monat enorm variieren, was es schwieriger macht, Geld zu sparen.

Glücklicherweise schaffe ich es immer noch, einen ordentlichen Teil meiner Einnahmen wegzulegen, selbst bei massiven Einnahmenschwankungen. Hier erfährst du, wie ich das mache.

1. Ich führe ein Haushaltsbuch

Früher, als ich ein regelmäßiges Gehalt hatte, bezahlte ich meine Rechnungen, kaufte mir Leckereien wie Abendessen oder Konzertkarten und dachte nicht wirklich viel darüber nach. Dann wurde mir etwas klar: Nicht nur, dass es mir nicht gelang, monatlich Geld zu sparen, sondern ich hatte auch keine Ahnung, wohin mein ganzes Gehalt ging. Deshalb fing ich an, ein Haushaltsbuch zu führen, und ich bin seitdem nicht mehr davon abgewichen.

Mein Haushaltsbuch stellt meine monatlichen Ausgaben in der Reihenfolge der Priorität dar, sodass ich mit den wesentlichen Dingen wie Wohnen und Transport beginne und mich dann auf Wünsche wie Kabelfernsehen, Unterhaltung und Restaurantmahlzeiten konzentriere. Auf diese Weise kann ich sehen, wo ich Geld ausgeben muss und wo es Raum zum Kürzen gibt, wenn ich mit dem Betrag, den ich sparen kann, unzufrieden werde.

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2. Ich halte meine Hauptausgaben niedrig

Wohnen ist die größte monatliche Ausgabe des typischen Amerikaners, aber als ich mein Haus kaufte, konzentrierte ich mich darauf, meine Kosten so gering wie möglich zu halten. Oder, um es anders auszudrücken: Ich hätte mich leicht für eine Hypothek qualifizieren können, die fast doppelt so hoch wie die gewesen wäre, die ich dann tatsächlich aufgenommen habe, aber ich habe diese Kosten bewusst niedrig gehalten, um sicherzustellen, dass ich Geld für Ersparnisse übrig habe. Das Gleiche gilt für Mobilität – zwar besitzt meine Familie zwei Fahrzeuge, aber eines davon ist ein zwölf Jahre alter Kompaktwagen und das andere ein Standard-Minivan. Nichts Besonderes. Meine größten Ausgaben niedrig zu halten hilft dabei, meine Gesamtausgaben niedrig zu halten und dadurch Geld für Ersparnisse freizusetzen.

3. Ich bezahle mich zuerst

Weil ich an einem Haushaltsbuch festhalte und meine wesentlichen Ausgaben im Verhältnis zu meinen Einnahmen ziemlich niedrig halte, bin ich zuversichtlich, dass ich jeden Monat einen bestimmten Geldbetrag in Ersparnisse stecken kann, selbst wenn meine Einnahmen am unteren Ende liegen. Um sicherzustellen, dass ich das nicht versäume, automatisiere ich meine Sparrate, sodass ich mich jeden Monat zuerst selbst bezahle.

Das ist vielleicht das Wichtigste, was mir hilft, meine Sparziele einzuhalten. Meine Einnahmen können stark variieren, sodass ich manchmal in dem einen Monat ein paar Tausend US-Dollar weniger verdiene als im Vormonat. In diesen Monaten ist es verlockend, auf das Sparen zu verzichten, da ich meine Einnahmen für andere Zwecke nutzen will. Aber diese Option steht gar nicht zur Debatte, denn das Geld, das sonst in solche anderen Wünsche fließen würde, wird schon auf mein Sparkonto übertragen, bevor ich es anderweitig verwenden kann. Daher ist meine einzige Wahl, vor der ich in diesen Monaten mit geringeren Einnahmen stehe, die, ob es nun darum geht, weniger zu essen oder meine Familie mehr zu Hause zu unterhalten, anstatt Geld für die Freizeit auszugeben.

In den Monaten, in denen meine Einnahmen höher sind, kann ich mich etwas mehr entspannen. Wir gehen in ein schöneres Restaurant oder machen ein kleines Hausprojekt, das unseren Lebensbereich komfortabler oder ästhetischer macht. Aber ich gebe auch nicht mein ganzes Extrageld aus. Zusätzlich zu dem Geld, das gleich aufs Sparkonto wandert, versuche ich auch, etwas von dem Überschuss aufzuheben, damit ich meinen Barmittelbestand erhöhe. Zugegeben, ich tue das nicht immer, denn die Versuchungen des Lebens stehen dem oft im Weg, aber auch ohne diese zusätzlichen Ersparnisse weiß ich, dass ich Monat für Monat 20 % meiner Einnahmen weglege und manchmal sogar mehr.

Es ist nicht immer einfach, sein Geld zu verwalten, wenn das Einkommen nicht stabil ist. Aber ich habe gelernt, daran zu arbeiten und mich an einen Plan zu halten, und es hat mir geholfen, meinen Sparkurs einzuhalten.

Dieser Artikel wurde von Maurie Backman auf Englisch verfasst und am 05.02.2019 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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