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Dax gibt vor Trump-Pressekonferenz nach

dpa-Logodpa 11.01.2017 dpa
Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes. © Foto: Fredrik von Erichsen Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes.

Die Hürde von 11 600 Punkten hat sich für den Dax im frühen Handel abermals als zu hoch erwiesen. Kaum verändert gestartet, sank der Leitindex zuletzt um 0,38 Prozent auf 11 539,24 Punkte.

Bereits in den vergangenen fünf Handelstagen hatte sich das Barometer jeweils erfolglos an der Marke von 11 600 Punkten versucht.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen notierte am Mittwochmorgen mit plus 0,01 Prozent quasi unverändert bei 22 204,44 Punkten. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,11 Prozent auf 1839,27 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,57 Prozent auf 3287,26 Punkte nach unten.

Die Anleger warten auf die erste Pressekonferenz des designierten US-Präsidenten Donald Trump seit seinem Wahlsieg im November. Zuletzt hatte die Unsicherheit um Trumps künftige Politik die Gewinne am deutschen Aktienmarkt begrenzt.

An der Dax-Spitze gewann der Versorger RWE nach positiven Analystenkommentaren gut 2 Prozent. Auch die Volkswagen-Aktien rückten angesichts des bevorstehenden Milliardenvergleichs in den USA um rund 1 Prozent vor.

Wie der Autobauer am Vorabend bekanntgegeben hatte, wurden im Abgas-Skandal mit der US-Justiz Bußgeld- und Strafzahlungen in Höhe von 4,3 Milliarden Dollar ausgehandelt. Der Vergleich ist noch nicht endgültig besiegelt, wäre aber ein Meilenstein bei der Bewältigung der Diesel-Affäre.

Schwächster Dax-Wert waren die Anteile des Konsumgüterherstellers Beiersdorf, die nach einer negativen Analysten-Studie um mehr als 2 Prozent nachgaben.

Ansonsten legte die Südzucker-Tochter CropEnergies ihre endgültigen Zahlen für das dritte Quartal vor. Das Unternehmen hatte bereits am 20. Dezember die Eckdaten bekanntgegeben und die Prognose erhöht. CropEnergies verloren bislang rund 1 Prozent.

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