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„Rattengedicht“: Opposition will weitere Konsequenzen

In Österreich fordert die Opposition nach dem Skandal um das sogenannte Rattengedicht weitere Konsequenzen. Der Vizebürgermeister der Stadt Braunau, Christian Schilcher, war nach der Veröffentlichung der rassistischen Schrift zurückgetreten und hatte zudem sein FPÖ-Parteibuch abgegeben. Die Staatsanwaltschaft Ried prüft einen möglichen Fall von Verhetzung. FPÖ-Bundesparteiobmann und Vizekanzler Heinz-Christian Strache sagte: „Ein derartiges Fehlverhalten ist mit den Grundsätzen der Freiheitlichen Partei nicht vereinbar und daher war es auch der logische Schritt. (...) Da wurde im wahrsten Sinne des Wortes in den politischen Müll gegriffen. Und damit sind diese Konsequenzen auch notwendig.“ Bundeskanzler Sebastian Kurz nannte das unter der Überschrift „Die Stadtratte“ verfasste Gedicht „abscheulich und rassistisch“. Wie auch sein Koalitionspartner Strache sprach Kurz angesichts des Rücktritts des Vizebürgermeisters von Braunau von einem notwendigen Schritt. Oberösterreichs SPÖ-Landesvorsitzende Birgit Gerstorfer nannte das Gedicht eine „Schändlichkeit, die ihresgleichen sucht“. Sie forderte Landeshauptmann Thomas Stelzer von der ÖVP auf, Konsequenzen zu ziehen. Stelzers Stellvertreter ist der Bürgermeister von Braunau, Manfred Haimbuchner von der FPÖ. Die Grünen sprachen sich für ein Ende der Koalitionen mit der FPÖ aus - auch auf Landes- und Bundesebene.
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