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Experten wollen Ursachen der Havarie des Kreuzfahrtschiffes vor der norwegischen Küste herausfinden

Im Fall des vor der norwegischen Küste in Seenot geratenen Kreuzfahrtschiffes sollen nun die Ursachen geklärt werden. Experten der Firma Lloyd's sowie der staatlichen Havariekommission wollen untersuchen, warum es zu dem Unglück kam. Während eines Sturms kam es in einem gefährlichen Küstenabschnitt zu Problemen mit dem Antrieb der "Viking Sky", an deren Bord mehr als 1300 Menschen waren. In dem Gebiet ist es schon häufiger zu Schiffsunfällen gekommen. "Ein großes Fenster oder eine große Tür brach ein und das sechs, sieben Fuß hohe Meerwasser kam herein, schlug auf den Tisch, die Stühle, und zwanzig, dreißig Leute wurden einfach direkt vor mir weggespült. Ich stand, meine Frau saß vor mir, und plötzlich war sie weg. Und ich dachte, das war es", erzählte ein Passagier nach der Ankunft auf dem Festland. Zwischenzeitlich drohte das Schiff in dem berüchtigten Küstengebiet auf Grund zu laufen. Fast 500 Passagiere wurden mit Hubschraubern vom Schiff evakuiert und an Land gebracht. Die restlichen knapp 900 Menschen trafen am Sonntagnachmittag in Molde ein. Eine Passagierin erinnerte sich: "Ich bin 71, er ist 74. Sie haben uns zusammen aufgenommen, und wir wurden festgehakt und hochgezogen, das war ein ziemlicher Schreck." "Meine Frau und ich gehörten zur ersten Gruppe, die vom Schiff geflogen wurde. Das war ein sehr erfolgreiches Abenteuer", sagte ein anderer. Mehr als zwei Dutzend Menschen wurden in Krankenhäusern behandelt, weitere traumatisierte Passagiere vom Roten Kreuz versorgt. Ein Frachter, der der in Not geratenen "Viking Sky" zur Hilfe kommen wollte, erlitt ebenfalls Motorschäden und liegt weiterhin vor Anker. Er soll in die Gemeinde Averøy geschleppt werden.
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