Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Hoher Sonntagswert: 5587 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Die fast 20 Millionen Einwohner des Großraums Paris und von acht Ballungsgebieten (Lyon, Lille, Toulouse, Montpellier, Saint-Etienne, Metropolregion Aix-Marseille, Rouen und Grenoble) haben sich am Samstag weitgehend an die nächtliche Ausgangssperre gehalten. Die Maßnahme gilt für mehrere Wochen zwischen 21 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Zu dieser Zeit dürfen sich Menschen nur aus einem triftigen Grund und mit einer schriflichen Bescheinigung vor der Tür aufhalten. Landesweit sind 12.000 zusätzliche Polizeikräfte unterwegs, um die Sperre zu überwachen. Gastronomen haben die Maßnahme massiv kritisiert. Viele Betriebe fürchten um ihre Existenz und plädieren deshalb für eine Ausweitung der Öffnungszeiten bis 23 Uhr. Samstagabend wurde in Frankreich mit mehr als 32.000 neuen Corona-Infektionen ein neuer Spitzenwert gemeldet. Mehr als 33.000 Menschen sind in Frankreich seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkankung gestorben. Merkels Appell In Deutschland haben die Gesundheitsämter Sonntagmorgen knapp 5.600 Neuinfektionen gemeldet. Samstagmorgen war mit 7.830 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert registriert worden. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel appellierte in einer Videobotschaft eindringlich, soziale Kontakte, Reisen und Feiern maximal zu beschränken: "Die Wissenschaft sagt uns klar: Die Ausbreitung des Virus hängt direkt an der Zahl der Kontakte, der Begegnungen, die jeder von uns hat. Wenn jeder von uns seine Begegnungen außerhalb der eigenen Familie jetzt eine Zeitlang deutlich verringert, dann kann es gelingen, den Trend zu immer mehr Infektionen zu stoppen und umzukehren." Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bleibt trotz eines ersten negativen Corona-Testergebnisses zunächst weiter in Selbstisolation. Einer seiner Personenschützer hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Demonstrationen in Spanien Mehrere hundert Menschen demonstrierten am Samstag in Madrid gegen die teilweise Privatisierung des Gesundheitssystems. Diese wird von den Protestierenden als Ursache der Pandemie-Probleme von Krankenhäusern und Gesundheitszentren angeprangert. Die Kampagne gegen die Privatisierung (Coordinadora Antiprivatización de la Sanidad) hatte in 36 spanischen Städten zu Protesten aufgerufen. Die Coordinadora Antiprivatización de la Sanidad (CAS) fordert die Rücknahme des Gesetzes, das neue Formen des Gesundheitsmanagements neben dem etablierten System erlaubt.
image beaconimage beaconimage beacon