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Vor 1. Jahrestag der Proteste: Krawalle in Santiago

Am Vorabend des ersten Jahrestages der landesweiten Anti-Regierungsproteste in Chile ist es in der Hauptstadt Santiago zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Zuvor hatten sich mehrere Gruppen zu einer nicht genehmigten Demonstration zusammengeschlossen. Nach Behördenangaben wurden mindestens sieben Demonstranten wegen Störung der öffentlichen Ordnung festgenommen. Die Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein, um die Menge auseinander zu treiben. Während der einjährigen Protestwelle sind über 30 Demonstranten ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt. Doe Proteste hatten sich ursprünglich an Fahrpreiserhöhungen für die U-Bahn entzündet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine Bewegung zur Beseitigung sozialer Ungleichheiten. Am kommenden Wochenende sind alle Wahlberechtigten aufgerufen, über die Einführung einer neuen Verfassung abzustimmen. Die aktuelle stammt aus der Zeit der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet.
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