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Emissionen im Unternehmen reduzieren: Die 6 besten Tipps im Überblick

bbx.de-Logobbx.de 25.12.2019 Thomas Schulz
In nahezu jedem Unternehmen und nicht nur in Fabriken lassen sich mit einfachen Maßnahmen nachhaltig Emissionen reduzieren. © Stefano Ferrario / Pixabay In nahezu jedem Unternehmen und nicht nur in Fabriken lassen sich mit einfachen Maßnahmen nachhaltig Emissionen reduzieren.

Haben auch Sie erkannt, dass der häufig diskutierte Klimawandel nur dann eingedämmt werden kann, wenn sowohl Verbraucher als auch Unternehmen an einem Strang ziehen? Letztere sind oftmals sogar noch deutlich mehr in der Pflicht, verglichen mit den Emissionen eines einzelnen Verbrauchers. Beginnen Sie in Ihrem Unternehmen mit dem Einfachsten: Steigen Sie auf erneuerbare Energien um und wechseln z.B. zu einem Stromanbieter, der primär nachhaltige Ressourcen nutzt. Gleichzeitig sollten Sie die Effizienz steigern, indem Sie beispielsweise auf LED-Beleuchtung setzen, die natürliche Luftzirkulation fördern und in stromsparende Peripherie-Geräte investieren.

Tipp Nr. 2: Weniger Flugreisen und Home-Office

Eine weitere wichtige Maßnahme zur Verringerung Ihres CO2-Footprints ist, dass Sie seltener Flugreisen unternehmen. Flugzeuge stoßen neben CO2 unter anderem auch Stickoxide und Wasserdampf aus, wobei Studien herausgefunden haben, dass Flugreisen einen Einfluss von fast 5% auf das Klima haben. Prüfen Sie stattdessen, ob Sie ggf. mit dem Zug zu Ihrer gewünschten Destination kommen. Das birgt obendrein den Vorteil, von mehr Beinfreiheit, erhöhtem Komfort und geringeren Preisen profitieren zu können. Überlegen Sie außerdem, Ihre Mitarbeiter zumindest einmal in der Woche vom Home-Office aus arbeiten zu lassen. Das kann die Energieeffizienz Ihres Unternehmen um bis zu 20% verbessern.

Tipp Nr. 3: Tankkarten nutzen und Radfahren

Kann Ihr Unternehmen nicht auf Dienstwägen und Fahrten mit dem Auto verzichten, sollten Sie die Anschaffung von Tankkarten erwägen. Da es mittlerweile viele verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Modellen gibt, sollte umfassend verglichen werden. Hierfür gibt es im Netz praktische Portale, die bei der Suche behilflich sind. Sie führen ein in die Grundzüge der Nutzung einer Tankkarte, stellen die Vorteile wie bargeldlosen Kraftstoffbezug und weniger Beläge heraus und beraten Geschäftskunden bis zur finalen Entscheidung. Viele Anbieter offerieren außerdem eine 100-prozentige Emissionskompensation. Strukturieren Sie ebenso die Fortbewegung Ihrer Mitarbeiter um und ermutigen Sie sie, häufiger das Rad zu nehmen.

Tipp Nr. 4: Klimaanlage und Stromverbrauch

Der vierte Tipp betrifft die klimatischen Verhältnisse in Ihrem Unternehmen. Sofern Sie noch auf die alt hergebrachten Ventilatoren setzen, sollten Sie bei entsprechendem Budget darüber nachdenken, eine Umrüstung auf umweltfreundliche Klimaanlagen vornehmen zu lassen. Kombinieren Sie diesen Schritt idealerweise damit, von einem Fachmann das Gebäude auf Schwachstellen untersuchen zu lassen, wo Kälte eindringen kann und Wärme unnötigerweise nach draußen abgegeben wird. Was den Stromverbrauch anbelangt, können Sie neben den eingangs schon erwähnten Maßnahmen Ihre Mitarbeiter mit Strom sparenden Laptops ausstatten und diese kurz vor Feierabend dazu anhalten, alle Geräte von der Steckdose zu trennen.

Tipp Nr. 5: Papier und Kunststoff im Büro

Einer der effektivsten Tipps zur Einsparung von Emissionen in Ihrem Unternehmen besteht darin, dass Sie soweit wie möglich auf Papier im Büro verzichten. Rüsten Sie stattdessen auf eine digitale, cloudbasierte Infrastruktur um, die als Plus für Sie und Ihre Mitarbeiter den Vorteil bietet, von überall auf sämtliche Informationen zugreifen zu können. Gleichzeitig erlaubt die Digitalisierung deutlich effektivere Arbeitsprozesse, gemeinsames Arbeiten am selben Projekt von unterschiedlichen Standorten aus und kürzere Dienstwege. Neben Papier sollten Sie außerdem Kunststoff aus Ihren Büros verbannen. Bei der Herstellung werden bekanntermaßen Treibhausgase en masse emittiert und die Endstation nicht mehr benötigter Sachen ist meist der Ozean.

Tipp Nr. 6: Lebensmittel und grüne Lieferanten

Last but not least verbirgt sich sicherlich ebenso in Ihrem Unternehmen Potenzial zur Schonung von Ressourcen auf der Ebene der Lebensmittel und Ernährung. Beginnen können Sie damit, die Kantine bzw. Küche ausschließlich mit Fairtrade-Lebensmitteln auszustatten bzw. beliefern zu lassen. Unterstützen Sie bewusst die sogenannten grünen Lieferanten, die Wert auf Nachhaltigkeit sowie faire Arbeitsbedingungen legen und dazu beitragen, dass die Arbeiter in dieser Branche nicht ausgebeutet werden. Fragen Sie außerdem regelmäßig bei Ihren Mitarbeitern nach, ob in den richtigen Mengen eingekauft wird, damit seltener etwas im Abfall landet.

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