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So kommen Sparer einfach zum günstigen Depot

SZ.de-Logo SZ.de vor 5 Tagen Von der Finanztip-Redaktion
ETFs sind Fonds, die einen Index - beispielsweise den Dax - automatisiert nachbilden. Weil kein Manager sie betreuen muss, sind sie deutlich günstiger als andere Fonds. © dpa ETFs sind Fonds, die einen Index - beispielsweise den Dax - automatisiert nachbilden. Weil kein Manager sie betreuen muss, sind sie deutlich günstiger als andere Fonds.

Wer sein Erspartes in Aktien anlegen will, fährt gut mit Indexfonds, den ETFs. Sie zu kaufen und zu verwahren, ist nicht schwer - es gibt aber ein paar Tricks.

Aktien eignen sich, um langfristig Vermögen aufzubauen. Dabei gilt: Die Aufs und Abs an der Börse lassen sich besser ausgleichen, je länger das Geld angelegt bleibt und je besser die Aktien über Länder, Branchen und Währungen gestreut sind. Indexfonds, auch ETFs genannt, verwahrt in einem günstigen Online-Depot, sorgen dann dafür, dass die Kosten die Rendite nicht auffressen. ETFs folgen mit ihrer Wertentwicklung einem bestimmten Aktienindex, zum Beispiel dem Dax, dem Dow Jones oder dem MSCI World.

Auch Einsteiger kommen ganz locker zu einem guten Aktiendepot. Sie sollten dafür aber nicht gerade zur Bankfiliale um die Ecke gehen und zusätzlich ein paar Kniffe kennen.

Die Spezialisten haben die besten Depots

Erstmal brauchen Anlage-Einsteiger einen Ort, an dem sie ihr Erspartes lagern. Für Aktien und Fonds heißt der Ort nicht Konto, sondern etwas vornehmer Depot. Der Anbieter sollte keine Gebühren für die Depotführung berechnen und wenig verlangen für den Kauf- und Verkauf von Aktien, Fonds und ETFs.

Die Website sollte zudem gut und intuitiv zu bedienen sein. Laut einem Vergleich von Finanztip erfüllen die Depots von Flatex und der Onvista Bank diese Kriterien gut. Hier gibt es alle Wertpapiere für eine geringe fixe Gebühr und die Benutzeroberfläche ist gut zu überblicken. Für alle, die erst ein wenig herumprobieren wollen, bietet Flatex ein kostenloses Demokonto. Benutzername und Passwort sind jeweils "flatex".

Gute Depots gibt es auch bequem zum Girokonto

Wer schon ein Girokonto bei einer Onlinebank hat, sollte dort einen Blick auf die Konditionen werfen. Manche Banken haben günstige Sonderangebote. Beispielsweise gibt es derzeit bei der ING-Diba viele Indexfonds (ETFs) auf den breit gestreuten Weltaktienindex MSCI World oder die europäischen Aktienindizes Stoxx Europe 600 oder MSCI Europe kostenlos (ab 500 Euro Anlagebetrag). Bei der Comdirect zahlen Sparer für einige ausgewählte ETFs dauerhaft 3,90 Euro plus eine Börsengebühr, wenn sie die ETFs über das elektronische Handelssystem Xetra kaufen (ab 1000 Euro). Auch andere Onlinebanken bieten immer wieder befristete Sonderangebote für ETFs - aktuell zum Beispiel die Consorsbank.

Einige Depots sind benutzerfreundlicher als andere

Jede Webseite sieht anders aus. Vor allem bei den Onlinebanken gibt es große Unterschiede in Sachen Bedienerfreundlichkeit bei den Eingabemasken für den Kauf oder Verkauf von Aktien oder ETFs. Beispielsweise ist nicht immer klar, zu welchem Kurs (Preis) ein Kauf gerade ausgeführt wird. Oder es gibt nur ein eingeschränktes Angebot oder eine schlechte Übersicht der Handelsplätze - beides macht es für Anleger schwerer, die Kurse zu vergleichen. Die Finanztip-Bedienungsanleitungen erklären Schritt für Schritt für einzelne Depots, wie Sparer günstig an ETFs kommen.

Standard-ETFs können Sparer im Direkthandel kaufen

Grundsätzlich können Anleger immer wählen, ob sie den ETF an der Börse oder über einen Direkthändler kaufen wollen. Letzteres eignet sich gut für ETFs, die gängige Aktienindizes nachbilden. Direkthändler - meist Banken oder Wertpapierhandelshäuser - liefern Kauf- und Verkaufspreise in Echtzeit, die Gebühren sind oft niedriger, und Anleger erhalten die gewünschten ETF-Anteile auf einen Schlag. Um Überraschungen beim Preis im Direkthandel zu vermeiden, sollten Anleger jedoch nur zu den Börsenöffnungszeiten zwischen 9 Uhr und 17.30 Uhr handeln.

Mit ETFs kostenlos in Raten sparen

Statt einmal einen größeren Betrag anzulegen, können Sparer auch Raten von 50 oder 100 Euro im Monat in einen Sparplan stecken. Für dieses Geld werden jedes Mal Anteile eines ETFs gekauft. Manche Onlinebanken verlangen Gebühren: Statt 100 Euro fließen dann jeden Monat beispielsweise nur 98,50 Euro in den Sparplan. Genügend Banken erheben aber für viele ETF-Sparpläne keine Kosten, darunter die Comdirect, Consorsbank, Flatex, Maxblue und Onvista Bank. Mindestens einen ETF auf MSCI World und Stoxx Europe 600 bekommen Sparplan-Anleger so gebührenfrei.

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