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Airbus landet Punktsieg gegen Boeing

Im ewigen Wettstreit zwischen Airbus und Boeing hat der europäische Flugzeugbauer einen Punktsieg gelandet. Bei der Pariser Luftfahrtmesse gingen bis Donnerstagnachmittag Bestellungen für 373 Flugzeuge bei Airbus ein. Boeing verbuchte rund 100 Aufträge weniger. Boeings Ansehen hat durch die Abstürze zweier Flugzeuge vom Typ 737 Max im März in Äthiopien sowie im Oktober vor der Küste Indonesiens schweren Schaden genommen. Ungeachtet der Unfälle gab British Airways bekannt, 200 737-Max-Maschinen bestellen zu wollen. „Schwierige Zeit" für Boeing „Für uns alle bei Boeing war das eine schwierige Zeit", so Ihssane Mounir, der bei Boeing für den Verkauf und den Bereich Vermarktung zuständig ist. „Die beiden Abstürze und die Todesfälle haben uns sehr betrübt. Seitdem das geschehen ist, haben unsere Mitarbeiter täglich darüber nachgedacht. Bei dieser Messe derartig große Unterstützung von unseren Kunden und vieler unserer Partner aus der Industrie zu erhalten, war sehr bewegend und stimmt einen demütig“, sagte Mounir. Der Boeing-Konzern erwägt, den Namen 737 Max zu tilgen und diesen Flugzeugtypen umzubenennen. Nach den Abstürzen war ein weltweites Betriebsverbot für die 737 Max verhängt worden. Insbesondere ein eigens für Boeing gebautes Stabilisierungssystem geriet in Verdacht, bei den Flugunfällen eine Rolle gespielt zu haben.
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