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BASF-Mitarbeiter unter Betrugsverdacht

dpa-Logodpa 12.02.2018 dpa
Ende Januar wurden Arbeitsplätze und Wohnungen von BASF-Mitarbeitern und Vertretern externer Firmen durchsucht. © Foto: Uwe Anspach Ende Januar wurden Arbeitsplätze und Wohnungen von BASF-Mitarbeitern und Vertretern externer Firmen durchsucht.

Mehrere BASF-Mitarbeiter und Verantwortliche externer Firmen stehen im Verdacht, den Chemieriesen mit Scheinrechnungen um einen Millionenbetrag geprellt zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern mit.

Nach Angaben der Ermittler hatten interne Untersuchungen des Unternehmens 2017 den Verdacht aufkommen lassen, dass externe Firmen zusammen mit vier BASF-Mitarbeitern in den vergangenen Jahren den Einsatz von Arbeitskräften am BASF-Standort Ludwigshafen unrechtmäßig abgerechnet haben. Einer der BASF-Mitarbeiter ist inzwischen gestorben, so dass noch gegen drei ermittelt wird. Es sollen Rechnungen gestellt worden sein, denen keine entsprechenden Leistungen zugrunde lagen. Darüber hatte zunächst die Ludwigshafener Tageszeitung «Die Rheinpfalz» berichtet.

In diesem Zusammenhang bestehe auch der Verdacht der Bestechlichkeit beziehungsweise der Bestechung, so die Ermittler. «Der mutmaßliche Schaden, der der BASF dadurch möglicherweise entstanden ist, beläuft sich auf Millionenhöhe.» Ende Januar waren Arbeitsplätze und Wohnungen der BASF-Mitarbeiter sowie von fünf Vertretern externer Firmen durchsucht worden. Es wurden Unterlagen und Daten sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

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