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Betriebsratschef befürchtet massiven Stellenabbau bei Kaufhof

RP ONLINE-Logo RP ONLINE 16.12.2018 RP ONLINE
Karstadt und Kaufhof wurden zusammengeschlossen. © Marius Becker Karstadt und Kaufhof wurden zusammengeschlossen.

Essen. Nach dem Zusammenschluss mit Karstadt rechnet die Arbeitnehmervertretung von Kaufhof mit einem massiven Jobabbau.

"Wir gehen naturgemäß vom Schlimmsten aus", sagte Gesamtbetriebsratschef Peter Zysik (54) der "Bild am Sonntag". "Aber wir werden alle rechtlichen Hebel in Bewegung setzen, dass es zu keinem sozialen Kahlschlag kommt."

Personalabbau und Missmanagement des kanadischen Voreigentümers HBC habe den Kaufhof erst in eine Schieflage gebracht. "Wir waren profitabel – bis die Kanadier kamen. Die haben uns kaputtgespart," ergänzte Zysik. Vom neuen Eigentümer, der Signa Holding, verspricht er sich wesentlich mehr Kompetenz. "Ich habe die Hoffnung, dass mit Synergien bei Sortiment und Einkauf sowie innovativen Ideen dieses Warenhaus eine Zukunft hat."

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In Unternehmenskreisen rechnet man laut Zeitung dennoch mit einem weiteren Abbau von rund 2500 Arbeitsplätzen bei Kaufhof. Karstadt-Chef Stephan Fanderl, der nun beide Warenhäuser führt, schloss aber bereits umfangreiche Filialschließungen aus.

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