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Brexit: Britische Unternehmen befürchten Geschäftsrisiken wegen Grenzkontrollen

Handelsblatt-Logo Handelsblatt 07.01.2019 Reuters, Domenico Sciurti
Ende März will Großbritannien aus der EU austreten. © dpa Ende März will Großbritannien aus der EU austreten.

Eine Umfrage des Industrieverband EEF zeigt, der Großteil aller britischen Industriebetriebe sehen in den Grenzkontrollen nach dem Brexit ein Risiko für ihr Geschäft.

Mehr als drei Viertel aller britischen Industriebetriebe fürchten einer Umfrage zufolge Verzögerungen im Warenhandel durch verstärkte Grenzkontrollen nach dem Brexit. 76 Prozent der befragten Firmen sehen darin ein Risiko für ihr Geschäft, teilte der Industrieverband EEF am Montag mit.

Obwohl Unternehmen von Natur aus optimistisch seien, steht „das Gespenst des Brexit“ laut EEF-Chef Stephen Phipson derzeit im Vordergrund. Das habe eine ganze Reihe an Risiken zur Folge. Als Beispiele nannte er erhöhte Volatilität der Wechselkurse und steigenden Kosten.

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Die Unternehmen versuchen sich derweil auf möglichen Konsequenzen des Brexit vorzubereiten. Die Umfrage zeigt, dass 62 Prozent der Hersteller Waren lagern wollen. An der Erhebung, die in dem Zeitraum vom 1. bis 29. November durchgeführt worden ist, haben 242 Unternehmen teilgenommen.

Großbritannien will Ende März aus der EU austreten. Viele Details sind aber noch immer unklar, was Unternehmen die Planung erschwert. Der Industrieverband verwies unter anderem auf stärkere Schwankungen an den Devisenmärkten sowie höhere Beschaffungskosten als konkrete Belastungen.

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