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China will Autosektor für ausländische Firmen komplett öffnen

dw.com-Logo dw.com vor 6 Tagen dw.com

Ausländische Autokonzerne sind in China bald nicht mehr zwingend auf einheimische Partner angewiesen. Bei Nutzfahrzeugen solle die Grenze für ausländische Beteiligungen im Jahr 2020 fallen, bei Pkw 2022.

Bisher dürfen ausländische Autobauer in dem Land nur aktiv sein, wenn sie dafür Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Firmen gründen. An diesen dürfen sie nicht mehr als die Hälfte der Anteile halten.

Noch in diesem Jahr sollen außerdem alle Beschränkungen für ausländisches Eigentum an Firmen im Schiffs- und Flugzeugbau fallen, wie die für staatliche Lenkungsaufgaben zuständige Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) am Dienstag mitteilte.

Provided by Deutsche Welle © picture-alliance/Imaginechina/Pan Zhiwang Provided by Deutsche Welle

Bereits 2018 sollen demnach Ausländer im Bereich Elektro-Autos voll mitmischen dürfen. 2022 soll der gesamte Pkw-Sektor für sie geöffnet werden. Die rasche Liberalisierung im Markt für E-Autos dürfte insbesondere dem US-Pionier Tesla zugute kommen, der ein Werk in Shanghai unter eigener Regie betreiben möchte.

Die Maßnahmen hatte Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in der vergangenen Woche auf dem asiatischen Wirtschaftsforum in Bo'ao in Südchina versprochen. Geringere Zölle auf Autoimporte, mehr Marktzugang und bessere Investitionsbedingungen stellte da in Aussicht. Außerdem soll der Finanzsektor weiter geöffnet und Beschränkungen für Beteiligungen ausländischer Firmen insbesondere in der Autoindustrie gelockert werden.Im Augenblick liegen die Einfuhrzölle auf Autos bei 25 Prozent, sie sollen aber noch in diesem Jahr "bedeutend" gesenkt werden, so Xi Jinping.

ul/hb (dpa, rtr)

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