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Dax flirtet mit 13.000er Marke - Brexit im Blick

Börse Online-Logo Börse Online 28.10.2019
© Kai Pfaffenbach/Reuters

Die EU gewährte Großbritannien wie gewünscht einen Aufschub für den Ausstieg aus der Staatengemeinschaft bis Ende Januar. Unterdessen drängt Premierminister Boris Johnson das britische Unterhaus weiter dazu, für Neuwahlen im Dezember zu stimmen. Diese würden automatisch zu einem zweiten Referendum über den EU-Ausstieg Großbritanniensn führen, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. "Was nach den Neuwahlen in Sachen Brexit passieren wird, bleibt daher vollkommen offen." Vor diesem Hintergrund bewegte sich das Pfund Sterling kaum. Die Währung kostete 1,2833 Dollar und 1,1569 Euro. POSITIVE SIGNALE IM ZOLLSTREIT - BILANZSAISON AUF HOCHTOUREN Mut schöpften Investoren aus positiven Signalen im Handelskonflikt. Die USA und China teilten mit, das vereinbarte Teil-Abkommen stehe kurz vor der Unterschriftsreife. Bislang hätten sich Unternehmen wegen des Zollstreits mit Investitionen und Einstellungen zurückgehalten, sagte Anlagestratege Tatsushi Maeno vom Vermögensverwalter Okasan. "Wenn es aber zu einem Deal kommt, wäre das ein Wendepunkt für die Stimmung in der Wirtschaft." Zusätzlichen Schub versprachen sich Börsianer zudem von der laufenden Bilanzsaison. "Die starken Zahlen kamen bis jetzt aber hauptsächlich aus den USA", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader. In der neuen Handelswoche müssen sich die Dax-Konzerne ebenfalls behaupten." Covestro eröffnete den Reigen mit gemischten Zahlen. Der operative Quartalsergebnis habe zwar leicht über den Erwartungen gelegen, das Gesamtjahresziel dagegen leicht darunter, schrieb Analyst Heiko Feber vom Bankhaus Lampe. Covestro-Aktien bröckelten auf 46,63 Euro ab.

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HSBC UNTER DRUCK - TIFFANY ZUM FRÜHSTÜCK

In London sackten die Titel von HSBC um bis zu 4,3 Prozent ab und steuerten auf den größten Tagesverlust seit rund zweieinhalb Jahren zu. Das Bankhaus gibt nach einem überraschend schwachen Quartal seine Gewinnziele für 2020 auf. Wenigstens bringe diese Entwicklung das Management endlich dazu, die Probleme in den schwächelnden Geschäftsbereichen anzugehen, sagte Analyst Edward Firth vom Brokerhaus Keefe, Bruyette & Woods. Im Sog der HSBC-Kursverluste büßte der europäische Banken-Index 0,8 Prozent ein. Die Papiere von LVMH verteuerten sich dagegen um bis zu 1,5 Prozent. Der französische Anbieter von "Louis Vuitton"-Taschen will den US-Juwelier Tiffany übernehmen. Insidern zufolge bietet LVMH 14,5 Milliarden Dollar. Tiffany-Titel legten im vorbörslichen US-Geschäft 19 Prozent zu. rtr

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