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Deal vor dem Abschluss: Modekette C&A soll an Chinesen verkauft werden

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier 15.01.2018 berliner-kurier
C&A_Duesseldorf_Filiale: Modekette C&A soll an Chinesen verkauft werden © dpa (Symbolbild) Modekette C&A soll an Chinesen verkauft werden

Das Unternehmen „C&A” steht offenbar vor einem Verkauf nach China. Die Eigentümerfamilie Brenninkmeijer soll einen Deal mit chinesischen Investoren vorbereiten, berichtet der „Spiegel”.

Die Mutterfirma der Textilkette ließ dem Magazin mitteilen: „Der andauernde Umbau von C&A beinhaltet auch das Ausloten verschiedener Wege, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen und kann potentiell auch Partnerschaften und andere Arten von zusätzlichen, externen Beteiligungen beinhalten.”

Druck durch Online-Handel

Hinter „C&A” steckt eine der reichsten Familien Europas. Der Brenninkmeijer-Clan soll mehr als 20 Milliarden Euro besitzen. Die Anteile der Familie sind in der Schweizer Cofra Holding AG gebündelt.

1841 gründeten die aus dem westfälischen Mettingen stammenden Brüder Clemens und August Brenninkmeyer das erste Geschäft. Heute betreibt Europas größtes Modehandelsunternehmen mehr als 1.500 Filialen in 18 europäischen Ländern. Mehr als 35.000 Mitarbeiter arbeiten für „C&A”.

Zuletzt lag der Umsatz von „C&A” in Deutschland bei rund 2,6 Milliarden Euro. Die Kette geriet zuletzt vor allem durch den Online-Handel und die Konkurrenz durch die Billig-Ketten „H&M” und „Primark” zusätzlich unter Druck.

(PB)

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