Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Discounter wagt neuen Schritt: Aldi schafft eine Sache ab und klaut Idee bei Ikea

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 22.03.2019 mopo
Beim Discounter Aldi gibt es ab April eine Neuerung in Sachen Verpackungen. © picture alliance / dpa Beim Discounter Aldi gibt es ab April eine Neuerung in Sachen Verpackungen.

Viele Kunden haben es sich schon lange von Aldi gewünscht. Jetzt hat der Discounter diese Wünsche erhört und angekündigt, in Zukunft auf noch mehr unnötige Plastikverpackungen zu verzichten.

„Wir verzichten künftig auch auf die symbolträchtige Folie bei unseren Salatgurken. Durch diesen Verzicht werden wir rund 120 Tonnen Kunststoff einsparen“, erklärt Kristina Bell, bei Aldi Süd verantwortlich für Qualitätswesen & Corporate Responsibility. Ab April soll diese Neuerung gelten.

Aldi: Verzicht auf Folie ist kein Qualitätsverlust beim Produkt

Die Gurke war bislang gerade in den Wintermonaten in Folie gehüllt, um, so erklärt das Unternehmen, „die Frische während des langen Transportweges aus Spanien zu gewährleisten“. 

Keine Folie mehr für die Gurke © ALDI SÜD Keine Folie mehr für die Gurke

Doch Test hätten jetzt ergeben, dass das auch ohne die umweltschädliche Folie funktioniert. Rayk Mende, Geschäftsführer Quality Assurance & Corporate Responsibility bei Aldi Nord, erklärt: „Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir nun die Transportprozesse so anpassen können, dass die Qualität und Frische der Salatgurke auch unverpackt erhalten bleibt.“

Wie wichtig der Verzicht auf Plastik ist, zeigen diese erschreckenden Bilder eines jungen Wals, der an 40 Kilogramm Plastik verreckt ist.

Das interessiert andere MSN-Leser auch:

Nachhaltigkeit: So viel Plastik produzieren die großen Konzerne wirklich

Sonderangebote: Preiskampf im Lebensmittelhandel flammt wieder auf

Keime im Aufschnitt: Stiftung Warentest prüft Veggie-Wurst

Aldi klaut Tüten-Idee bei Ikea

Doch nicht nur beim Verpacken von Obst und Gemüse setzt der Discounter immer mehr auf Plastik-Verzicht, auch in anderen Bereichen sollen Kunden auf den Kunststoffmüll verzichten können. Das Unternehmen testet in ausgewählten Filialen nun auch neue Mehrweg-Taschen für Obst und Gemüse.

„Die waschbaren Beutel können von den Kunden entweder gekauft oder nach dem Bezahlen in der Filiale zurückgelassen werden. Um es den Kunden einfach zu machen, wird es sie mit farbigen Henkeln in Blau und Gelb geben“, heißt es in einer Aldi-Mitteilung.

Die Tüte-Idee kommt von IKEA © ALDI SÜD Die Tüte-Idee kommt von IKEA

Dabei bedient sich der Discounter an einer Ikea-Idee. Genau wie wir es bereits vom schwedischen Möbelriesen gewohnt sind, sind die gelben Taschen (bei Aldi sind nur die Henkel farblich markiert) für den Gebrauch innerhalb der Filiale vorgesehen, die blauen Taschen können gekauft werden.

(sku)

Mehr auf MSN

Video wiedergeben

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von der Hamburger Morgenpost

Hamburger Morgenpost
Hamburger Morgenpost
| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon