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E.on: Das ist nicht gut

Der Aktionär-Logo Der Aktionär 20.03.2017 Maximilian Völkl
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Seit der Abspaltung der Kraftwerkstochter Uniper wirbt E.on mit einem neuen Image. Als „grüner Versorger“ will der DAX-Konzern bei Kunden und Anlegern punkten, auch die Elektromobilität steht ganz oben auf dem Schirm. Bei der Kapitalerhöhung in der vergangenen Woche hat sich gezeigt, dass die neue Aktie bei Investoren durchaus gefragt ist.

Das Problem: Selbst setzt E.on ähnlich wie die anderen großen deutschen Versorger die eigenen Pläne nur unzureichend um. Öffentlich wird für den Ausbau der E-Mobilität und die Aufstellung tausender Ladesäulen geworben. In den eigenen Fuhrparks setzen die Konzerne aber weiter kaum auf die Stromer.

Laut einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur sind bei E.on aktuell lediglich 200 der 3.000 Dienstwagen Elektrofahrzeuge. Bei der Abspaltung Uniper sind es sogar nur 18 von 1.600. Die Versorger begründen den geringen Anteil mit einem unzureichenden Angebot der Autoindustrie vor allem bei Nutzfahrzeugen. „Da warten wir zum Teil noch auf die richtigen Autos, sind aber sehr zuversichtlich“, sagte beispielsweiser ein Sprecher des Wettbewerbers EnBW.

Verbessertes Bild

Die Umfrage zeigt: Es ist noch ein langer Weg, bis zum endgültigen Durchbruch der E-Autos. Wenn es soweit ist, könnten die Versorger mit den Ladestationen aber einer der großen Profiteure sein. Bei E.on hat sich das Bild zuletzt wieder verbessert. Die Kapitalerhöhung wurde überraschend gut weggesteckt. Zudem hält sich die Übernahmefantasie in der Branche. Mutige bleiben an Bord.

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