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Euro/Dollar: Euro kaum verändert – Britisches Pfund sinkt unter 1,30 Dollar

Handelsblatt-Logo Handelsblatt vor 4 Tagen ,
In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt. © dpa In den beiden Währungen wird ein Großteil der weltweiten Transaktionen abgewickelt.

Die Iran-Krise tritt am Devisenmarkt in den Hintergrund, der Euro bewegt sich kaum. Das britische Pfund gehört dagegen zu den Verlierern.

Der Eurokurs hat sich zu Beginn der neuen Handelswoche nur wenig bewegt. Im Mittagshandel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1122 US-Dollar. Sie lag damit auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1091 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einem eher impulsarmen Wochenauftakt. Im Tagesverlauf werden keine wichtigen Konjunkturdaten aus der Euroraum oder aus den USA veröffentlicht, an denen sich die Anleger orientieren könnten.


Außerdem ist die Iran-Krise am Devisenmarkt etwas in den Hintergrund getreten. Der Fokus der Anleger richtet sich wieder stärker auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China. Bereits vor dem Jahreswechsel gab es zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt eine Teileinigung zur Entschärfung des Konflikts. Bisher sind aber kaum Details der Vereinbarung bekannt geworden. Die Anleger warten daher gespannt auf die offizielle Unterzeichnung des Abkommens am Mittwoch und auf die Bekanntgabe weiterer Einzelheiten.

Gesunken ist der Kurs des britischen Pfundes. Die britische Wirtschaft ist im November überraschend und spürbar geschrumpft. Dies dürfte der jüngsten Debatte über eine Lockerung der Geldpolitik Vorschub leisten. An den Finanzmärkten stieg die aus Terminkontrakten abgeleitete Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung auf der kommenden Notenbanksitzung Ende Januar deutlich. Mit 1,2967 Dollar fiel das Pfund zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit Ende Dezember.

Mehr: Aktuelle Nachrichten zur Iran-USA-Krise im Newsblog.

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