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Getir will 14 Prozent Personal abbauen

Business Insider Deutschland-Logo Business Insider Deutschland 26.05.2022 Pamela Rauleder
Das Startup aus Istanbul wurde im März mit 11,7 Milliarden US-Dollar bewertet. © Bereitgestellt von Business Insider Deutschland Das Startup aus Istanbul wurde im März mit 11,7 Milliarden US-Dollar bewertet.
Das Startup aus Istanbul wurde im März mit 11,7 Milliarden US-Dollar bewertet. picture alliance / Winfried Rothermel

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Getir plant, weltweit 14 Prozent seines Personals abzubauen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf einen Insider bezieht, sei die Entscheidung aufgrund der steigenden globalen Inflation und Kosten getroffen worden. Das Schnell-Lieferunternehmen mit Sitz in Istanbul ist derzeit in seinem Heimatmarkt Türkei sowie in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Portugal und den USA tätig. Schätzungen zufolge beschäftigt Getir rund 32.000 Mitarbeiter. Damit wären 4480 Personen von den Kürzungen betroffen.

Wie das Medium „Techcrunch“ berichtet, könnten die Einsparungen in Berlin rund 400 Mitarbeiter betreffen. Diese Zahl wurde von Getir nicht bestätigt. Erst im März schloss das Unternehmen eine Finanzierungsrunde in Höhe von 768 Millionen US-Dollar ab. Gorillas, einer der größten Konkurrenten von Getir in Europa, kündigte diese Woche die Entlassung von 300 Mitarbeitern an. Laut „Bloomberg“ plant das britische Lebensmittel-Startup Zapp ebenfalls einen Personalabbau von bis zu zehn Prozent und das Fintech Bolt entlässt ebenfalls über 100 Mitarbeiter. [Mehr bei Bloomberg, ReutersTechcrunch und Techcrunch]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Die Lern-App Knowunity hat mehr als zehn Millionen Euro Risikokapital eingesammelt. Dabei sind die Gründer kaum älter als ihre Zielgruppe. Sie haben Großes vor. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Die Berliner Neobank Nuri streicht jede fünfte Stelle. Nuri-Chefin Kristina Walcker-Mayer sagte dem Handelsblatt: „Die Zinswende in den USA, die rasant steigende Inflation sowie der Ukrainekrieg führen zu Unsicherheit am Finanzmarkt und resultieren bei Nuri in einem Strategiewechsel." Etwa 45 der bislang 200 Mitarbeiter müssen das Fintech nach eigenen Angaben verlassen. Sie wurden am Mittwoch über die Stellenkürzungen informiert, hieß es. Nuri hatte den Umsatz nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr vervierfacht. Dennoch seien viele Kapitalgeber vorsichtig geworden, so die Nuri-Chefin. [Mehr bei Handelsblatt]

Elon Musk plant, die Finanzierung für den Twitter-Deal umzuschichten. Laut einer Mitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC will er 33,5 Milliarden US-Dollar für sein Angebot zur Übernahme von Twitter bereitstellen. Zuvor wollte Musk noch mit Aktien gesicherte Kredite aufnehmen. In einem Brief an Investoren unterstrich der Tech-Milliardär sein Engagement für den Abschluss des Deals. Twitter-Gründer Jack Dorsey trat unterdessen aus dem Aufsichtsrat von Twitter zurück. Die Änderung tritt mit der Aktionärsversammlung des Unternehmens in Kraft. Die Aktien von Twitter stiegen um mehr als fünf Prozent, während die Tesla-Aktien um etwa ein Prozent nachgaben. [Mehr bei CNBCThe InformationTech Crunch und Wall Street Journal und Handelsblatt]

Andreessen Horowitz hat den größten kryptofokussierten Risikokapitalfonds aller Zeiten angekündigt. Der 4,5-Milliarden-US-Dollar-Fonds – der vierte und größte des Unternehmens, der sich auf Krypto konzentriert – wird drei Milliarden Dollar für Risikoinvestitionen und 1,5 Milliarden Dollar für Seed-Investitionen bereitstellen. Andreessen Horowitz sprach von einer „goldene Ära“ für Web3-Unternehmen, selbst wenn derzeit die Kryptomärkte einbrechen. In diesem Jahr ist die Marktkapitalisierung für alle Kryptowährungen bisher um fast eine Billion Dollar auf 1,27 Billionen Dollar gefallen. [Mehr bei The Information und Techcrunch]

Chinas T3 Chuxing will in einer neuen Finanzierungsrunde laut „Bloomberg“ mindestens 750 Millionen US-Dollar aufbringen. T3, ein Joint-Venture von drei der größten staatlich unterstützten Autohersteller Chinas, verstärkt seine Bemühungen, Didis Dominanz in China herauszufordern. Zu den bestehenden Unterstützern von T3 gehören Alibaba und Tencent. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr in einer vorherigen Finanzierungsrunde 1,15 Milliarden Dollar gesammelt. [Mehr bei Bloomberg und The Information]

Google will sich stärker auf Onlineshopping ausrichten. Künftig sollen Firmen direkt über die Suchmaschine und den Dienst Google Business Messages mit Käufern interagieren können. Ein Google Manager kündigte an, dass der Kauf von Produkten in einem Schritt über die Google-Suche möglich werden soll. Die Neuerungen sollen Kunden ermöglichen, auf ein gewünschtes Produkt zu klicken und es direkt in den Warenkorb auf der Seite des Anbieters zu legen. Damit greift Google die Dominanz des Onlinehändlers Amazon an. [Mehr bei Handelsblatt]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Davide Mercatali ist 15 Jahre alt und Unternehmer. Wie kam er dazu, so früh zu gründen und was musste er dafür tun? [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion


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