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Goldpreis: Comeback in Richtung 1.800-Dollar-Marke

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 14.10.2021

Nach der mit 5,4 Prozent p.a. höher als erwartet ausgefallenen US-Teuerungsrate startete der Goldpreis einen Angriff auf die Marke von 1.800 Dollar.

YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net YASUYOSHI CHIBA/AFP/Getty Images

von Jörg Bernhard

Dieser kam allerdings kurz davor zum Erliegen, weil die Akteure nun ein baldiges Zurückfahren der Anleihekäufe befürchten. Während sich das gelbe Edelmetall auf den höchsten Stand seit einem Monat verteuert hat, ging es mit dem Dollar und den US-Renditen talwärts. Aus charttechnischer Sicht dürfte sich die oberhalb von 1.800 Dollar verlaufende 200-Tage-Linie als zusätzliche Hürde erweisen, zumal Gold in den vergangenen sechs Monaten dreimal daran gescheitert war. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares schlug sich der gestiegene Goldpreis allerdings nicht in einer höheren Nachfrage nieder. Dessen gehaltene Goldmenge hat sich nämlich gegenüber dem Vortag von 985,05 auf 982,72 Tonnen ermäßigt und ist damit auf den niedrigsten Wert seit April 2020 zurückgefallen.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit leicht nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 2,50 auf 1.792,20 Dollar pro Feinunze.


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Rohöl: Aufwärtsdrang ungebrochen

Obwohl der am Mittwochabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein Lagerplus in Höhe von 5,2 Millionen Barrel ausgewiesen hat, weist der Ölpreis erneut positive Vorzeichen aus. Dies lag vor allem an den unerwartet starken Rückgängen der Lagermengen bei Benzin (minus 4,6 Millionen Barrel) und Destillaten (minus 2,7 Millionen Barrel). Außerdem half dem fossilen Energieträger die gestrige EIA-Prognose, dass die US-Ölproduktion 2021 sinken werde. Neue Impulse könnte der fossile Energieträger am Nachmittag erfahren, wenn die US-Energiebehörde EIA (17.00 Uhr) ihren Wochenbericht zur Entwicklung der Lagerreserven und Produktionszahlen veröffentlichen wird.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,65 auf 81,09 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,70 auf 83,88 Dollar anzog.

Redaktion finanzen.net

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