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Goldpreis: Ruhe vor dem Sturm?

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 29.05.2020

Für den heutigen Freitag ist eine Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump zum Streit der USA mit China wegen deren Hongkong-Politik anberaumt. Dem Goldpreis könnte dies neue Impulse verleihen.

Andrew Burton/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net GmbH Andrew Burton/Getty Images

von Jörg Bernhard

Die bisherigen Privilegien für die chinesische Sonderverwaltungszone könnten seitens der USA nämlich aufgehoben werden und dazu führen, dass die Region wie China behandelt wird. Das heißt: Die von den USA verhängten Sonderzölle würden auch für Waren aus Hongkong gelten und auch der Status als Finanzmetropole könnte von den US-Amerikanern in Frage gestellt werden. Für zusätzlichen Rückenwind könnten aber auch anstehende US-Konjunkturindikatoren sorgen. Um 14.30 Uhr stehen zum Beispiel die persönlichen Einnahmen und Ausgaben der US-Konsumenten auf der Agenda. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll es im April Einbußen um 6,6 bzw. 11,4 Prozent gegeben haben.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 5,70 auf 1.734,00 Dollar pro Feinunze.

Ölpreis: Vor dem Wochenende schwächer

Im frühen Freitagshandel dominieren negative Vorzeichen den Handel an den Ölmärkten. Der am gestrigen Donnerstag von der US-Energiebehörde EIA veröffentlichte Wochenbericht fiel schlechter als erwartet aus. Grund: Sowohl das Lagerplus bei Öl (plus 7,93 Millionen Barrel) als auch bei Destillaten (plus 5,5 Millionen Barrel) stellte eine große Enttäuschung dar und drückte auf die Stimmung der Marktakteure. Außerdem bescherte das vergangene Feiertagswochenende nicht das erhoffte Comeback der Benzinnachfrage.

Am Freitagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,52 auf 33,19 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,38 auf 35,65 Dollar zurückfiel.

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