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Haben USB-Sticks ausgedient? - Wie der WhatsApp-Messenger die Datenweitergabe simplifiziert

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 14.01.2022

Die Funktion des Teilens von Fotos und Videos via WhatsApp ist den meisten Usern wohl bekannt. Es können jedoch auch andere Formate mittels Cloud-Speichersystem weitergegeben werden.

SAEED KHAN/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net SAEED KHAN/AFP/Getty Images

Cloud-Computing ersetzt Hardwarekomponenten

Dank der Möglichkeiten, die Nutzern durch Cloud Computing zur Verfügung gestellt werden, rücken Hardware-Komponenten wie beispielsweise USB-Sticks immer weiter in den Hintergrund. Der englische Begriff Cloud Computing - zu Deutsch Daten- oder Rechnerwolke - beschreibt eine informationstechnologische Infrastruktur, deren Anwendungsspektrum neben Dienst- und Rechenleistungen auch Anwendungssoftware und die Bereitstellung von Speicherplatz umfasst. Nutzer können damit also auf IT-Infrastrukturen zugreifen, ohne diese im Vorfeld auf dem lokalen Endgerät installieren zu müssen. Diese befinden sich nämlich "in der Cloud", einem Rechnernetzwerk, das eine Verbindung zu externen Servern herstellt und via Internet erreicht werden kann. Die Nutzung geht dabei über technische Schnittstellen bzw. Protokolle vonstatten, für die ein Webbrowser benötigt wird.

Cloud-Dienste via WhatsApp-Messenger nutzen


Video: Zehntausende Daten von Facebook, Instagram und WhatsApp ausgespäht (SAT.1)

Video wiedergeben

Auch WhatsApp kann die Cloud nutzen. Neben den bereits erwähnten Fotos und Videos, können auch weitere Dateitypen über den Instant Messenger weitergegeben werden. So können beispielsweise Dokumente diverser Microsoft-Formate bzw. komplementärer Apple-Äquivalente an die Kontakte versendet werden. Diese müssen sich nicht zwangsläufig auf dem eigenen mobilen Endgerät befinden, sondern können gegebenenfalls in Cloud-Systemen, wie beispielsweise Dropbox, Google Drive, iCloud oder anderen Diensten bzw. Applikationen, gespeichert sein. Um WhatsApp Zugriff auf solche Dienste zu gewähren, benötigen Nutzer neben Nutzerkonten bei diesen Diensten auch die dazugehörigen Apps für ihr Smartphone. Diese können im Android-Umfeld via Google Play Store und im iOS-Umfeld via Apples App Store heruntergeladen werden.

Und so geht’s

Möchte man einem anderen Nutzer ein Dokument per WhatsApp zur Verfügung stellen, muss dafür bei Android das Büroklammern-Symbol - rechts neben dem Texteingabefeld - angetippt werden, um die weiteren Optionen zu öffnen. Apple-Kunden betätigen für diesen Vorgang das Plus-Symbol. An dieser Stelle kann der Dateityp ausgewählt werden, den man gerne versenden möchte. Handelt es sich dabei um ein Dokument, wählt man die Dokument-Option aus, von der man zu einer Ansicht weitergeleitet wird, um alle auf dem Gerät befindlichen Dokumente zu sehen. Sollte jedoch eine andere Datenquelle, wie beispielsweise Dropbox, Google Drive oder iCloud bevorzugt werden, wählt man die Option "Durchsuchen". Nun werden weitere Speicherorte angezeigt, die ausgewählt werden können, um die gewünschten Dokumente zu beziehen.

Fazit: Zur Übertragung von Dokumenten und anderen Dateien benötigt man nicht mehr zwangsweise zusätzliche Hardware, wie beispielsweise USB-Sticks. Die Möglichkeiten, die durch WhatsApps Cloud-Zugriffsoptionen bereitgestellt werden, sind durchaus nützlich, wenn es darum geht, gespeicherte Dateien mit Kontakten zu teilen. Inna Warkus / Redaktion finanzen.net

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